Willkommen im Club der Reisenden, die an Raststätten plötzlich
Ernährungs-Philosophie studieren. Ich stand auch schon oft vor Essen und dachte
mir "Okay... was davon bringt mich am
wenigsten aus meiner lektinfreien Umlaufbahn?
Ich habe irgendwann gemerkt: Diese innere
Excel-Tabelle ("Gluten vs. Kartoffel, Öl A gegen Gewürz B") ist genau der
Grund, warum es vermutlich keine offizielle Rangliste gibt. Sobald man rechnet,
ist man eigentlich schon verloren.
Meine persönliche Faustregel unterwegs:
Industrieöl = Endgegner.
Unverträgliches = sofortiger Game Over.
Und manchmal ist ein sehr langweiliges Essen einfach der heimliche Held meiner
Reise.
Ich gehe inzwischen davon aus, dass Reisen
ernährungstechnisch immer ein bisschen Chaos bleiben. Wenn der Alltag passt,
überlebt der Körper auch Skihütten, Buffets und Schneechaos-Rückfahrten. Sich
danach selbst zu verurteilen hat bei mir jedenfalls noch nie die Verdauung
verbessert 😉
Niemand macht das perfekt.
Manche machen es nur manchmal leiser falsch. Ganz ehrlich gestern war ich mit meiner
Enkelin in einer Pizzeria und ich hatte die Wahl zwischen einem teuren Steak
und einer Pizza, die ich mit meiner Enkelin teilen sollte, da wir beide nur wenig
Hunger hatten. Ich habe kurz überlegt, was mache ich und mich dann entschieden
die halbe Pizza mit ihr zu essen. Danach habe ich mich schon von der Energie
her mehr müde gefühlt, aber meine Erfahrung hat gezeigt, dass kleine Ausnahmen
mittlerweile wieder möglich sind, wenn die Regel bleibt, Lektine, so weit wie möglich
zu vermeiden.
So mach ich das auch...
Video aus Gruppensprechstunde zu Gibt es eine schriftliche Liste mit einem Ranking der lieber nicht zu essenden Dinge?
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[Video] Lektinfreie Ernährung: Worauf Sie achten sollten (26:04)
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