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Gibt es eine schriftliche Liste mit einem Ranking der lieber nicht zu essenden Dinge?
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Ich habe jetzt einen ersten Urlaub erlebt, in dem ich phasenweise auf öffentliche Ernährungsangebote wie Skihütten, Autobahnraststätten und Hotelfrühstücksbuffett auf einem eineinhalb Tage dauernden Weg nach Norwegen und noch länger zurück wegen Schneechaos. Ich weiß, ich sollte lückenlos dafür sorgen, dass ich meine passende Ernährung dabei habe, habe das aber nicht immer geschafft. Und die ganze Zeit habe ich gedacht, dass eine Liste mit einer Reihenfolge, die sagt, auf was man eher achten muss, mir geholfen hätte. Mir ist klar, dass ich das alles nicht essen soll. Aber sind die Maniokchips mit Sonnenblumenöl besser oder schlechter als das Tikka-Huhn, das mit undefinierbaren Gewürzen, wahrscheinlich Paprika, gewürzt sind? Ist Gluten schlimmer als Kartoffel? Individuelle Unverträglichkeiten schlimmer als Lektine? Weizenbrot vs Roggenbrot vs glutenfreie Alternativen. Tomatensoße vs Sahnesoße... Wahrscheinlich gibt es so eine Liste nicht, weil man sich gar nicht erst diese Fragen stellen soll, richtig? Wenn das so ist, würde mich interessieren, was andere in solchen Situationen machen oder ob alle so gut organisiert sind, dass das nicht passiert.
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Willkommen im Club der Reisenden, die an Raststätten plötzlich Ernährungs-Philosophie studieren. Ich stand auch schon oft vor Essen und dachte mir "Okay... was davon bringt mich am wenigsten aus meiner lektinfreien Umlaufbahn? 

Ich habe irgendwann gemerkt: Diese innere Excel-Tabelle ("Gluten vs. Kartoffel, Öl A gegen Gewürz B") ist genau der Grund, warum es vermutlich keine offizielle Rangliste gibt. Sobald man rechnet, ist man eigentlich schon verloren.

Meine persönliche Faustregel unterwegs:
Industrieöl = Endgegner.
Unverträgliches = sofortiger Game Over.
Und manchmal ist ein sehr langweiliges Essen einfach der heimliche Held meiner Reise.

Ich gehe inzwischen davon aus, dass Reisen ernährungstechnisch immer ein bisschen Chaos bleiben. Wenn der Alltag passt, überlebt der Körper auch Skihütten, Buffets und Schneechaos-Rückfahrten. Sich danach selbst zu verurteilen hat bei mir jedenfalls noch nie die Verdauung verbessert 😉

Niemand macht das perfekt. Manche machen es nur manchmal leiser falsch. Ganz ehrlich gestern war ich mit meiner Enkelin in einer Pizzeria und ich hatte die Wahl zwischen einem teuren Steak und einer Pizza, die ich mit meiner Enkelin teilen sollte, da wir beide nur wenig Hunger hatten. Ich habe kurz überlegt, was mache ich und mich dann entschieden die halbe Pizza mit ihr zu essen. Danach habe ich mich schon von der Energie her mehr müde gefühlt, aber meine Erfahrung hat gezeigt, dass kleine Ausnahmen mittlerweile wieder möglich sind, wenn die Regel bleibt, Lektine, so weit wie möglich zu vermeiden.

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So mach ich das auch...

Immer die kleinsten Fehler suchen, falls keine andere Möglichkeit besteht, an lektinfreies Essen zu kommen. 
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Video aus Gruppensprechstunde zu Gibt es eine schriftliche Liste mit einem Ranking der lieber nicht zu essenden Dinge?

Video: Lektinfreie Ernährung: Worauf Sie achten sollten
[Video] Lektinfreie Ernährung: Worauf Sie achten sollten (26:04)

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Das hat mir sehr geholfen. Ich fahre grundsätzlich nur noch in Hotels, in denen extra für mich gekocht wird, sonst kochen wir im Urlaub selbst. Es geht mir tatsächlich um die Skihütten, in denen ein Skilehrer natürlich bessere Chancen hat als ich, etwas am Einkauf zu verändern und die Raststätte unterwegs.
Viel habe ich eh schon richtig eingeschätzt, aber das Video wird mir bei der nächsten Reise helfen, eine richtige Wahl zu treffen, weil mir ein paar Dinge so nicht klar waren. Dank :)

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