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Mikroplastik im Körper – was können wir wirklich tun?
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Hallo zusammen,

das Thema Mikroplastik lässt mir in letzter Zeit keine Ruhe. Studien finden die winzigen Partikel mittlerweile überall – im Wasser, in Lebensmitteln und sogar in unserem Körper. Ich frage mich: Wie groß ist die gesundheitliche Bedrohung wirklich und, noch wichtiger: Gibt es praktikable Wege, die Belastung zu reduzieren oder sogar auszuleiten?

Meine konkreten Fragen an Euch:

- Macht ihr Euch im Alltag Gedanken über Mikroplastik und versucht, es zu vermeiden?

- Welche Maßnahmen setzt Ihr konkret um? (z.B. bestimmte Wasserfilter, Verzicht auf Plastikverpackungen, spezielle Kosmetik)

- Habt Ihr Euch mit dem Thema "Ausleitung" oder "Entgiftung" von Mikroplastik beschäftigt? Gibt es dazu Erfahrungen oder Ansätze (Stichworte: Ballaststoffe, Chlorella, Zeolith)?

- Oder seht Ihr das Thema insgesamt als zu überwältigend an, um im Privaten etwas ausrichten zu können?

Ich stehe zwischen dem Wunsch, mich und meine Familie bestmöglich zu schützen, und dem Gefühl, gegen einen unsichtbaren Riesen zu kämpfen. Über einen Austausch zu Euren Strategien, Ängsten oder auch Resignation wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße
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Liebe ,

 

das Thema beschäftigt mich auch. Mikroplastik ist real und ich sage mit dazu Panik hilft nicht. Komplett vermeiden können wir es aktuell nicht, wohl aber die Belastung deutlich senken.

 

Das sind so meine schon längerfristig eingesetzten Verhaltensmaßnahmen im Alltag:

Wasser möglichst aus Glasflaschen oder gut gefiltert

Essen nicht in Plastik erhitzen

Weniger stark verarbeitete Lebensmittel

Kosmetik ohne offensichtliche Plastikbestandteile

 

Zum Thema Ausleitung, bin ich skeptisch. Für Chlorella, Zeolith & Co. gibt es bisher keinen sauberen Beweis, dass sie Mikroplastik gezielt aus dem Körper holen. Was aus meiner Sicht Sinn macht, sind Ballaststoffe, ein gesunder Darm und insgesamt wenig Entzündung, das hilft dem Körper, besser auszuscheiden, was geht.

 

Wir können den "unsichtbaren Riesen" nicht besiegen, aber seine Wirkung im Alltag deutlich kleiner machen. Schritt für Schritt, ohne Perfektionismus, gerade mit Familie sonst nicht machbar.

 

Danke fürs Anstoßen der Diskussion, ich finde den Austausch dazu extrem wichtig.

 

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Wie sieht euer Alltag aus?

 

Meiner ist hinschauen, aber nicht neurotisch dabei werden.

Ich erlebe zwei Extreme in mir bei diesem Thema:
Ignorieren oder Verzweifeln. Beides hilft nicht um gesund zu werden und zu bleiben.

 

Meine Vorgehensweise ist das sinnvolle 80/20-Prinzip:

20 % gezielte Änderungen sind gleich 80 % weniger Belastung.

 

Konkrete Punkte, ich bei mir im Haushalt nach und nach eingeführt habe sind:

Trinkwasser: Glasflaschen oder guter Aktivkohle-/Umkehrosmosefilter (kein Billigfilter, die sind oft Augenwischerei) ich habe mir eine Wasserfilteranlage eingebaut, bei der ich wie vorgeschrieben die Filter wechsele.

 

Lebensmittel: Weniger stark verarbeitete Produkte. Kein Erhitzen von Essen in Plastik (auch keine "mikrowellengeeigneten– Boxen)

 

Küche: Holz, Glas, Edelstahl statt Plastikbretter & -utensilien.

 

Kosmetik: die INCI-Liste checken, alles mit Polyethylen, Polypropylen, Acrylates raus.

 

Ich habe mir da einen gesunden Menschenverstand zu eigen gemacht, dem ich immer wieder versuche zu folgen und es auch meinen Kindern und Enkelkindern nahebringe.

 

Wie geht ihr damit um, vielleicht können wir hier einige Tipps sammeln!

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