Liebe ,
das Thema beschäftigt mich
auch. Mikroplastik ist real und ich sage mit dazu Panik hilft nicht. Komplett
vermeiden können wir es aktuell nicht, wohl aber die Belastung deutlich senken.
Das sind so meine schon
längerfristig eingesetzten Verhaltensmaßnahmen im Alltag:
Wasser möglichst aus
Glasflaschen oder gut gefiltert
Essen nicht in Plastik
erhitzen
Weniger stark verarbeitete
Lebensmittel
Kosmetik ohne offensichtliche
Plastikbestandteile
Zum Thema Ausleitung, bin ich
skeptisch. Für
Chlorella, Zeolith & Co. gibt es bisher keinen sauberen Beweis,
dass sie Mikroplastik gezielt aus dem Körper holen. Was aus meiner Sicht Sinn
macht, sind Ballaststoffe,
ein gesunder Darm und insgesamt wenig Entzündung, das hilft dem
Körper, besser auszuscheiden, was geht.
Wir können den "unsichtbaren
Riesen" nicht besiegen, aber seine Wirkung im Alltag deutlich kleiner machen.
Schritt für Schritt, ohne Perfektionismus, gerade mit Familie sonst nicht
machbar.
Danke fürs Anstoßen der Diskussion, ich finde den
Austausch dazu extrem wichtig.
Wie sieht euer Alltag aus?
Meiner ist hinschauen, aber nicht neurotisch dabei werden.
Ich erlebe
zwei Extreme in mir bei diesem Thema:
Ignorieren oder Verzweifeln. Beides hilft nicht um gesund zu werden und zu bleiben.
Meine Vorgehensweise
ist das sinnvolle 80/20-Prinzip:
20 % gezielte
Änderungen sind gleich 80 % weniger Belastung.
Konkrete
Punkte, ich bei mir im Haushalt nach und nach eingeführt habe sind:
Trinkwasser: Glasflaschen
oder guter Aktivkohle-/Umkehrosmosefilter (kein Billigfilter, die sind oft
Augenwischerei) ich habe mir eine Wasserfilteranlage eingebaut, bei der ich wie
vorgeschrieben die Filter wechsele.
Lebensmittel: Weniger
stark verarbeitete Produkte. Kein Erhitzen von Essen in Plastik (auch keine
"mikrowellengeeigneten– Boxen)
Küche: Holz, Glas,
Edelstahl statt Plastikbretter & -utensilien.
Kosmetik: die
INCI-Liste checken, alles mit Polyethylen, Polypropylen, Acrylates raus.
Ich habe mir
da einen gesunden Menschenverstand zu eigen gemacht, dem ich immer wieder
versuche zu folgen und es auch meinen Kindern und Enkelkindern nahebringe.
Wie geht ihr
damit um, vielleicht können wir hier einige Tipps sammeln!