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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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In einer lektinfreien Ernährung stellt sich oft die Frage nach dem akzeptablen Zuckerkonsum. Eine häufige Frage ist, wie viel Zucker überhaupt konsumiert werden kann. Besonders dann, wenn unterschiedliche Angaben im Ernährungsplan stehen.
Maximal 80 Gramm Zucker und/oder 40 Gramm Fruktose am Tag sind oft zitierte Referenzen. Doch was bedeuten diese Werte konkret für den Alltag?
Zunächst muss berücksichtigt werden, dass Haushaltszucker, auch Saccharose genannt, zur Hälfte aus Fruktose besteht.
Das bedeutet, dass unsere tatsächliche Grenze bei 40 Gramm Fruktose liegt. Wenn diese erreicht ist, sollte kein zusätzlicher Haushaltszucker mehr verzehrt werden. Der Grund hierfür ist, dass Fruktose in großen Mengen gesundheitliche Probleme verursachen kann.
Falls Sie Ihren Fruktosekonsum jedoch auf null reduzieren, könnten Sie theoretisch bis zu 80 Gramm reinen Haushaltszucker zu sich nehmen. Dies ist jedoch nur eine theoretische Möglichkeit und sollte sorgfältig abgewogen werden.
Um ein Beispiel zu geben: Wenn Sie einen Apfel essen, nehmen Sie etwa 9 Gramm Fruktose zu sich. In diesem Fall wären noch etwa 31 Gramm Fruktose übrig, die Sie aus anderen Quellen aufnehmen könnten, bevor die maximale Grenze erreicht ist.
Dies zeigt, wie wichtig es ist, den eigenen Zuckerkonsum im Auge zu behalten und sinnvoll zu planen.