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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Acrylamid ist ein chemischer Stoff, der bei bestimmten Zubereitungsprozessen von Lebensmitteln entstehen kann. Besonders relevant ist dies bei der Kombination von Zuckerverbindungen und Eiweiß, die zusammen erhitzt werden.
Einfache Stärke, die frei von Eiweiß ist, stellt dabei kein Problem dar. Wenn jedoch Lebensmitteln wie Fleisch, die sowohl Zucker- als auch Eiweißverbindungen enthalten, hohen Temperaturen ausgesetzt werden, kann sich Acrylamid bilden.
Interessanterweise gilt dies auch für pflanzliche Lebensmittel. Kaffee ist ein Beispiel dafür. Kaffeebohnen enthalten sowohl Zucker- als auch Eiweißverbindungen, was die Bildung von Acrylamid beim Rösten möglich macht.
Generell kann alles, was geröstet wird, prinzipiell Acrylamid bilden, insbesondere bei hohen Temperaturen. Dies ist ein Grund dafür, Lebensmittel bei Temperaturen unter 160 Grad Celsius zuzubereiten.
Höhere Temperaturen begünstigen die Entstehung von Acrylamid exponentiell.
Um möglichen Gesundheitsrisiken vorzubeugen, empfiehlt es sich die Temperaturkontrolle beim Kochen. Messen Sie die Hitzeentwicklung auf Ihrem Kochfeld, um eine sichere Zubereitungstemperatur zu gewährleisten.
Beispielsweise kann eine höhere Stufe als vier auf einem großen Kochfeld bereits Temperaturen über 150 Grad Celsius erzeugen, was die Bildung von Acrylamid fördert. Eine einfache Faustregel hilft hier: Je niedriger die Temperatur, desto geringer das Risiko.
Eine gute Alternative zur traditionellen Zubereitung ist die Verwendung eines Schnellkochtopfs. Dieser erreicht Temperaturen um die 118 Grad Celsius und vermeidet fast vollständig die Bildung von Acrylamid.
Damit Ihr Essen den Boden des Topfes nicht direkt berührt, verwenden Sie ein Drei-Bein-Gestell und kochen Sie hauptsächlich im Dampfdruck.
Wichtig ist, dass Sie sich nicht unnötig Sorgen machen müssen, aber ein bewusstes Verhalten kann das Risiko reduzieren.
Kontrollieren Sie die Temperaturen beim Kochen und bevorzugen Sie schonende Zubereitungsmethoden. Dies ist besonders relevant, wenn Sie regelmäßig die gleichen Lebensmittel zubereiten wie zum Beispiel Kaffee.
Ein einmaliger hoher Acrylamidgehalt ist weniger problematisch als eine kontinuierliche Exposition.
Zudem lohnt es sich, den Konsum von antioxidativen Lebensmitteln wie Oliven, Nahrungsergänzungsmitteln oder Extrakten, beispielsweise grüner Tee-Extrakt, in Betracht zu ziehen.
Diese können helfen, die Auswirkungen von schädlichen Stoffen im Körper auszugleichen.