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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Hat Olivenöl zu viele Omega-6-Fette, um empfehlenswert zu sein und wieso Dr. Gersch es trotzdem empfiehlt?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Olivenöl und mehrfach ungesättigte Fette. Hier werde ich nach einem gewissen Widerspruch gefragt und den würde ich gern versuchen aufzuklären.

In meinem Patientenhandbuch raten wir Menschen, die jetzt nicht schwanger sind, nicht schwer krank sind, und nicht im Kinderwachstum sind, dazu, die Mengen an Omega-6-Fetten möglichst drastisch zu reduzieren.

Der Tagesbedarf an diesen Fetten ist sehr gering, und überschüssige Mengen können in Ihrem Körper oxidieren, was chemische Veränderungen verursachen kann, die zur Arteriosklerose und einem beschleunigten Alterungsprozess beitragen.

Nun, auf unserer Ernährungsliste findet sich trotzdem auch Olivenöl, und im Verhältnis zu den anderen empfohlenen Fetten hat Olivenöl einen relativ hohen Anteil an Omega-6-Fetten.

Wie gehe ich damit um? Wenn ich viel Olivenöl zu mir nehme, nehme ich mehr Omega-6-Fette zu mir als ich grundsätzlich empfehle. Warum machen wir hier eine Ausnahme von der Regel?

Das hat mehrere Gründe, die nicht mit den Omega-6-Fetten an sich zu tun haben.

Wenn Sie sich die Videos im Wissensarchiv ansehen, achten Sie darauf, dass ich das Olivenöl mit den geringsten Anteilen an Omega-6-Fetten auswähle, das auf dem Markt erhältlich ist. Es gibt erhebliche Unterschiede, und sich die Mühe zu machen, lohnt sich sehr denn ich bekomme Olivenöle mit nur 6 Prozent Omega-6-Fetten.

Olivenöl hat zwei wesentliche Bestandteile, eigentlich drei, die einen großen Unterschied zu anderen Fetten ausmachen, und warum es auch bei größeren Mengen trotz des Omega-6-Anteils vorteilhaft ist.

Erstens, um Omega-Fette zu stabilisieren, benötigen sie Vitamin E. Die meisten Fette enthalten nicht genug Vitamin E. Olivenöl hingegen enthält ausreichend Vitamin E, um das Olivenöl in Ihrem Körper zu stabilisieren, wodurch die Lipidperoxidation verringert wird.

Zweitens, wenn wir über Arteriosklerose sprechen, spielt Insulinresistenz eine Rolle. Hohe Insulinspiegel können die Blutgefäße durchlässiger für Cholesterin machen, das sich dann ablagert.

Dies gilt insbesondere für oxidiertes Cholesterin. Olivenöl enthält jedoch eine einfach ungesättigte Fettsäure, die in Kombination mit Palmitinsäure Insulinresistenz verhindern kann.

Und drittens, Olivenöl ist eine ausgezeichnete Quelle für Polyphenole, die eine antioxidative Wirkung haben und dabei helfen, Entzündungen im Körper zu reduzieren. Dies macht Olivenöl trotz seines Omega-6-Gehalts zu einem wertvollen Bestandteil der Ernährung.

Obwohl Olivenöl aufgrund des Omega-6-Gehalts formell nicht empfohlen würde, ist es aufgrund seiner anderen gesundheitlichen Vorteile und seiner niedrigen Omega-6-Anteile eine Ausnahme.

Daher empfehle ich Ihnen, Olivenöl reichlich in Ihre Ernährung zu integrieren.

Das Leben ist manchmal kompliziert, und es gibt selten nur eine einzige Variante, wie man es richtig macht.

Basierend auf wissenschaftlicher Literatur und praktischen Erfahrungen kann ich Ihnen dennoch guten Gewissens viel Olivenöl empfehlen.


Quellen: Extra Virgin Olive Oils Main Components Antioxidant Activity and in Silico Effect on AKT1.

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