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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Tatsächlich steht Sodium Saccharin, ein häufig genutzter künstlicher Süßstoff, oft auf der Liste der Stoffe, die man besser meiden sollte. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass künstliche Süßstoffe die Darmflora verändern können, wie aus verschiedenen Forschungsergebnissen hervorgeht.
Wenn jedoch solcher Süßstoff in Zahnpasta verwendet wird, sollten keine allzu großen Sorgen bestehen. Denn im Wesentlichen dient er dazu, die im Mundraum vorhandenen Bakterien zu reduzieren.
Eine interessante Tatsache hierbei ist, dass diese Bakterien im Mundraum zwar unerwünscht sind, im Darm aber eine wichtige Rolle spielen können. Im Mundraum, besonders wenn Zucker in Säure fermentiert wird, können diese Bakterien Zahnschäden, wie Karies, verursachen.
Der Süßstoff in der Zahnpasta hat dabei nicht nur die Aufgabe, den Geschmack zu verbessern, sondern kann durchaus hilfreich sein. Er reduziert die Anzahl der Bakterien im Mund, indem er süßähnliche Verbindungen bietet, die von den Bakterien mit Zucker verwechselt werden.
Letztlich führt dies dazu, dass besagte Bakterien daran absterben. Es ist demnach keine Sorge notwendig, solange die Zahnpasta nicht heruntergeschluckt wird. Zahnpasta sollte immer ausgespuckt und nicht verschluckt werden.