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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Diese begünstigen das Wachstum von Kariesbakterien. Fluorid kann zwar dabei helfen, diese Bakterien zu bekämpfen, jedoch stellt sich die Frage nach den Nebenwirkungen.
Fluorid kann in hohen Dosen gesundheitsschädlich sein.
Es gibt Berichte über Zahnverfärbungen aufgrund von Fluorid-Überdosierungen, insbesondere bei langfristiger Einnahme durch Tabletten. Die Toxizität von Fluorid wird auch daran deutlich, dass es in nur sehr geringen Mengen verwendet wird, um das Blut für Laboranalysen haltbar zu machen.
Die Disruption des oralen Mikrobioms durch Fluorid ist eine weitere Problemstellung. Gute Bakterien im Mund schützen die Mundschleimhaut, während eine zu aggressive Bekämpfung aller Bakterien mit Fluorid den gegenteiligen Effekt haben kann.
Eine robuste Mundflora spielt eine essenzielle Rolle für die allgemeine Mundgesundheit.
Schließlich gibt es Hinweise darauf, dass Fluorid auch die Umwandlung von Schilddrüsenhormonen beeinträchtigen kann.
Insbesondere für Menschen mit Hashimoto oder anderen Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse kann dies relevant sein. Diese Patienten haben ohnehin oft Probleme mit der Konversion von inaktiven in aktive Schilddrüsenhormone, was durch Fluorid zusätzlich beeinträchtigt werden könnte.
Ich persönlich bin ein Befürworter von fluoridfreien Alternativen, wie zum Beispiel Zahnpasten mit Bicarbonat. Diese können den pH-Wert im Mund regulieren und so das Milieu für kariesverursachende Bakterien unattraktiv machen, ohne das Risiko von Fluorid aufzunehmen.
Besonders die Anwendung von Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräume darf nicht vernachlässigt werden, um eine umfassende Mundhygiene zu gewährleisten.