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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Heute möchte ich Ihnen einige praktische Tipps für eine lektinfreie Ernährung vorstellen. Besonders als berufstätige Mutter hört man immer wieder, dass es schwer oder sogar unmöglich sei, eine solche Ernährungsform umzusetzen.
Doch es ist machbar!
Im Medizinstudium oder in der Facharztausbildung wird leider wenig über Lektine berichtet. Mein erster Kontakt damit kam durch Christian. Ich habe mich dann eingehender mit dem Thema beschäftigt und eigene Untersuchungen durchgeführt, die allerdings keine Unverträglichkeit bei mir anzeigten.
Dennoch entschied ich mich, Lektine zu reduzieren.
Als begeisterte Köchin war es für mich anfangs schwierig, auf bestimmte leckere Lebensmittel wie Nudeln oder Tomate-Mozzarella zu verzichten.
Doch die positiven Effekte einer lektinfreien Ernährung haben mich fasziniert. Zunächst begann ich, diese Ernährungsweise für mich selbst zu praktizieren und kochte für meine Familie lektinfrei, auch wenn mein Mann und unser Sohn außerhalb anders aßen.
Die größte Veränderung trat auf, als unser dreijähriger Sohn zunehmend über Bauchschmerzen klagte. Ein Stuhltest zeigte überraschend schlechte Ergebnisse und erhöhte Zonulin-Werte auf, trotz seines optimalen Starts ins Leben mit einer natürlichen Geburt, Stillen und ohne Antibiotika.
So entschieden wir, auch ihn auf eine lektinfreie Ernährung umzustellen.
Sicherlich ist das nicht immer einfach, besonders in der Kita. Um es für unser Kind leichter zu machen, kochen wir oft das gleiche lektinfreie Gericht, das er in der Kita bekommt.
Das reduziert den Stress und die Versuchung, das gleiche wie die anderen Kinder essen zu wollen.
Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass Kinder von Natur aus skeptisch gegenüber neuen Lebensmitteln sind.
Deshalb müssen sie neue Speisen oft probieren, bevor sie sich daran gewöhnen. Bei uns hat die Wiederholung geholfen: Heute isst unser Sohn sogar gerne Süßkartoffeln, obwohl er diese anfangs abgelehnt hat.
Insgesamt ist es eine Herausforderung, aber mit der richtigen Planung und etwas Beharrlichkeit ist es auch für Berufstätige möglich, eine lektinfreie Ernährung zu praktizieren und davon zu profitieren.