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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Gluten ist ein Protein, das in vielen Getreidesorten vorkommt und in zahlreichen kommerziellen Produkten enthalten ist. Es stammt hauptsächlich aus Weizen, einer sehr kostengünstigen Nahrungsquelle.
Die Popularität von Weizen geht auf historische Gründe zurück. Einst benötigten Herrscher kostengünstige Lebensmittel, um große Armeen zu ernähren. Dadurch wurde der Anbau von Weizen intensiviert, ungeachtet seiner möglichen gesundheitlichen Auswirkungen.
Heutzutage findet sich Gluten nahezu überall in typischen Supermärkten. Falls Sie an einer Gluten-Sensitivität leiden, ist es ratsam, glutenhaltige Lebensmittel zu vermeiden. Es existieren umfangreiche Listen von gluten- und lektinfreien Produkten, die Sie bei Ihrer Ernährung unterstützen können.
Denn Gluten gehört zu den Lektinen, einer Gruppe von Fraßgiften, die für einige Menschen problematische Symptome verursachen können.
Glutenhaltige Getreide wie Roggen, Dinkel, Urkorn und Produkte daraus wie Bulgur und Couscous sollten gemieden werden.
Wenn Sie auf Gluten reagieren, besteht die Möglichkeit, dass Sie auch andere Lektine nicht vertragen. Dazu zählen Lektine in Hülsenfrüchten, Nachtschattengewächsen, Kürbisgewächsen und Gurkengewächsen, falls diese nicht korrekt zubereitet sind.
Menschen, die auf eine glutenfreie Ernährung umstellen und glauben, sie tun ihrem Körper etwas Gutes, berichten oft nicht von einer Besserung ihrer Symptome. Der Grund dafür ist, dass viele glutenfreie Produkte Maismehl enthalten.
Mais enthält ebenfalls starke Lektine, auf die etwa 70 % der Menschen, die auf Gluten reagieren, auch reagieren.
Es ist daher entscheidend, nicht nur Gluten, sondern alle problematischen Lektine durch korrekte Zubereitung zu eliminieren.
Auf diese Weise können die Beschwerden gelindert werden und eine Verbesserung des Wohlbefindens eintreten.