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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Wie testet man auf Nahrungsmittelintoleranzen, sodass man ein breites Spektrum abdeckt und gleichzeitig auch darauf achtet, dass die Kosten dafür nicht ausufern? Wir haben zwei Arten von Nahrungsmittelantikörpern, auf die wir besonders achten.
Zunächst versuchen wir zu prüfen, ob jemand eine Indikation für eine lektinfreie Ernährung hat. Dies ist deutlich schwerer zu testen, da man dafür nur indirekte Tests einsetzen kann.
Wir sehen jedoch regelmäßig, dass etwa 10 Prozent der Menschen zusätzliche Nahrungsmittelintoleranzen haben.
Wir führen zwei Arten von Tests durch. Der eine Test betrachtet bestimmte Gesamtmengen an IgE-Antikörpern und Allergieantikörpern.
Sind diese Werte niedrig, laufen keine weiteren Tests zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Sollten die Werte jedoch hoch sein, beginnen wir umfangreichere Tests, beginnend mit typischen Nahrungsmitteln.
In diesen Fällen finden wir häufig Allergien gegen beispielsweise Haselnüsse oder Obst.
Der zweite Test betrachtet Gedächtnisantikörper wie IgG-Antikörper. Normalerweise sollte man keine Nahrungsmittelantikörper haben.
Wenn jedoch unverdaute Eiweiße in die Blutbahn gelangen, reagiert der Körper darauf, indem er Antikörper bildet. Solange eine Entzündung im Magen-Darm-Trakt besteht, spielen diese Antikörper eine wichtige Rolle.
Wir führen Screening-Tests auf sieben typische Antikörper durch. Diese sind relativ kostengünstig und testen auf Antikörper gegen Milch, Weizen, Eier, Ananas und Haselnüsse.
Wenn diese Antikörper-Tests positiv sind, empfehlen wir einen umfassenderen Test mit über 300 Substanzen.
Fallen die Screening-Tests negativ aus, führen wir keine weiteren Nahrungsmitteltests durch.
Die Basisversion der Tests können Sie online nutzen. Dieser Ansatz hilft, die Kosten im Rahmen zu halten, bietet aber gleichzeitig eine hohe Wahrscheinlichkeit, Nahrungsmittelintoleranzen effektiv zu identifizieren.
Weitere Tests sind zwar nicht unglaublich teuer, aber sie erreichen schnell einen Bereich von 140 bis 300 Euro. Indem wir diese Screening-Tests im Voraus durchführen, können wir die Wahrscheinlichkeit einer notwendigen Nachforderung und damit auch die Kosten gering halten.