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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Wie stehen Ihre Laborwerte in Bezug auf Gelenkschmerzen?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

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Laborwerte und Gelenkschmerzen: Ein tiefer Einblick

Wie stehen Ihre Laborwerte bei Entzündungen? Diese Frage ist für viele Patienten mit Gelenkschmerzen von großer Bedeutung.

Es gibt entzündliche und nicht entzündliche Varianten von Gelenkschmerzen. Und ich möchte mich primär auf die entzündlichen Typen konzentrieren, da diese oft ursächlich behandelt werden können, wenn man die zugrunde liegende Entzündung versteht.

Es gibt mehrere Stoffe, die im Blut gemessen werden können, um den Entzündungsstatus zu bestimmen. Der wichtigste Entzündungswert ist das C-reaktive Protein (CRP). Dieser Wert sollte idealerweise unter der Nachweisgrenze liegen.

Jedoch ist bei vielen Patienten mit Gelenkschmerzen ein leicht erhöhtes CRP nachweisbar. Meine Therapien zielen darauf ab, dieses CRP auf null zu senken, was oft zu einer Reduktion der Gelenkschmerzen führt.

Neben dem CRP gibt es auch andere Entzündungsparameter im Blut, die bei der Diagnose helfen können. Dazu gehören weiße Blutkörperchen und die Blutsenkgeschwindigkeit.

Seltener wird auch TNF-Alpha oder Endotoxin (LPS) gemessen. Erhöhte LPS-Werte deuten oft auf eine Durchlässigkeit des Magen-Darm-Trakts hin, was eine häufige Ursache für entzündliche Prozesse im Körper ist.

Der nächste Schritt ist oft die Untersuchung des Stuhlgangs auf entzündliche Marker, bevor die Blutwerte betrachtet werden. Finde ich im Magen-Darm-Trakt erhöhte Entzündungswerte, deutet dies häufig auf eine Lektinunverträglichkeit hin, die eine Anpassung der Ernährung erfordern könnte.

Auch allergische Reaktionen können durch das Eosinophile Protein (EPX) nachgewiesen werden. Zwei wichtige Marker für die Schleimhautintegrität sind Alpha-1-Antitrypsin und Calprotektin.

Diese Tests können entweder über myMatrix erfolgen oder durch den Hausarzt durchgeführt werden. Jedoch sind nicht alle Hausärzte mit diesen speziellen Werten vertraut, sodass unsere Plattform eine sinnvolle Alternative darstellt.

Besonders häufig zeigt sich eine Lektinsensitivität als Ursache für entzündliche Gelenkschmerzen. In solchen Fällen kann eine lektinfreie Ernährung wahre Wunder bewirken und die Beschwerden deutlich lindern.

Insbesondere bei autoimmun-getriggerten Gelenkschmerzen, wie bei rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis und Morbus Bechterew, zeigt diese Herangehensweise positive Ergebnisse. Aber auch bei Arthrose, die häufig durch erhöhte Entzündungswerte auf eine Arthritis hinweist, kann dieser Ansatz effektiv sein.

Es lohnt sich in jedem Fall, diese Möglichkeiten auszuprobieren und die Ernährung entsprechend anzupassen.


Quellen: Identification of purinergic system components in the venom of Bothrops mattogrossensis and the inhibitory effect of specioside extracted from Tabebuia aurea.

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