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Sjögren: Wie steht es um Ihre Laborwerte?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Verstehen und Verbessern Ihrer Laborwerte beim Sjögren-Syndrom

Das Sjögren-Syndrom ist eine Kollagenose, bei der Autoantikörper nachweisbar sind, insbesondere gegen Zellkerne.

Diese werden als ANA-Antikörper bezeichnet, was für antinukleäre Antikörper steht. Diese Antikörper lassen sich im Labor in verschiedene Unter-Antikörper aufspalten, insbesondere die Anti-Ro- und Anti-La-Antikörper, die charakteristisch für das Sjögren-Syndrom sind.

Falls Ihr Rheumatologe diese Werte noch nicht gemessen hat, sollte dies nachgeholt werden. Es ist wichtig zu wissen, woran Sie sind, und einen Marker zu haben. Wenn Sie Autoantikörper haben, die kausal mit Ihrer Autoimmunerkrankung assoziiert sind, können Maßnahmen ergriffen werden, um diese Werte zu senken.

Jede Erhöhung der Entzündungswerte kann andere Erkrankungen wie Herz-Kreislauf- und neurodegenerative Erkrankungen antreiben.

Ich bin ein Verfechter der lektinfreien Ernährung.

Wir haben ein Programm entwickelt, bei dem wir Ihnen genau zeigen, wie das funktioniert. Viele Menschen können so ihre Autoantikörper massiv reduzieren oder sogar verlieren.

Wichtige Entzündungsmarker

Gemeinhin misst man Standardmarker wie CRP (C-reaktives Protein), aber es ist auch wichtig, spezifischere Marker wie TNF-alpha oder Interleukin-6 zu messen.

Bei Menschen mit einer Lektin-Sensitivität und/oder Autoimmunerkrankung sind diese Marker oft erhöht.

Hohe Entzündungswerte treiben nicht nur Autoimmunerkrankungen voran, sondern auch andere Erkrankungen.

Das Ziel sollte also immer sein, die Entzündungswerte zu kontrollieren und idealerweise zu nullen. Häufig sind Magen-Darm-Probleme die Ursache erhöhter Entzündungswerte, zum Beispiel durch Endotoxine, die aus dem Darm stammen und TNF-alpha produzieren.

Die Rolle der lektinfreien Ernährung

Durch eine lektinfreie Ernährung, und damit Verbesserung der Darmflora, lässt sich dieses Problem oft gut lösen. Dadurch sinkt auch die Produktionsrate von TNF-alpha.

Wir können in der Praxis sehen, dass Patienten, die eine lektinfreie Ernährung einhalten, signifikante Verbesserungen erleben.

Wenn Entzündungswerte wie TNF-alpha und CRP reduziert sind, verringert sich die Aktivität der Autoimmunerkrankung.

So erhält das Immunsystem die Möglichkeit, sich zu erholen. Internetbasierte Tests können helfen, die relevanten Blut- und Stuhlmarker zu messen und das Vorhandensein einer Lektin-Sensitivität zu diagnostizieren.

Für Menschen mit dem Sjögren-Syndrom ist es oft eine gute Indikation, auf eine lektinfreie Ernährung umzusteigen und diese mindestens sechs Wochen lang konsequent durchzuführen.

Unsere Patienten sehen in der Regel eine Verbesserung der Autoantikörper und Entzündungswerte in dieser Zeit.

Die Erforschung und langfristige Umsetzung einer lektinfreien Ernährung kann Ihre Lebensqualität erheblich verbessern.

Falls Sie Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Quellen: Granulomatous Panniculitis as an Initial Manifestation of Sjgren Syndrome.

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