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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Schälerbsen - haben sie weniger Lektine?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Erbsen Lektine enthalten. Wenn man sich jedoch mit der lektinfreien Ernährung beschäftigt, wird schnell klar, dass Schälerbsen, also halbierte Erbsen ohne Schale, einen deutlich reduzierten Lektin-Gehalt aufweisen können.

Pektine, und damit auch Lektine, sitzen vor allem in der Hülle und in den Kämmen der Erbsen. Sobald die Schale entfernt ist, kann der Lektin-Gehalt in den Erbsen bereits vermindert sein.

Ein weiterer Effekt lässt sich durch das Einweichen der Erbsen über Nacht erzielen, denn Lektine sind wasserlöslich und gehen in das Wasser über.

Unsere Vorfahren haben diese Methode schon immer angewendet: Hülsenfrüchte einweichen und das Wasser mehrmals austauschen.

Durch diese Taktiken lassen sich die Lektine weiter reduzieren. Zwar ist es nahezu unmöglich, den Lektin-Gehalt vollständig auf null zu setzen, jedoch kann er dadurch erheblich gesenkt werden.

Obwohl dieses Verfahren die Lektine signifikant reduziert, müssen Sie für sich beurteilen, ob dies ausreicht. Verarbeitungsverfahren wie das Einweichen und Kochen sind allemal besser als das Verzehren roher Erbsen, die noch ihre volle Lektin-Ladung haben.

Ein persönliches Beispiel: Ich war am Wochenende essen und erhielt Saumagen, der mit Erbsen gefüllt war. Da ich nicht sicher wusste, wie diese zubereitet wurden, habe ich die Erbsen herausgenommen.

Das mag anderen übertrieben erscheinen, aber wenn ich die Zubereitung nicht genau kenne, gehe ich lieber auf Nummer sicher.

Ein Schnellkochtopf bietet die Möglichkeit, Erbsen zu einer weichen Masse zu verarbeiten.

Wenn Sie eine dicke Konsistenz möchten, kann dies eine gute Methode sein. Möchten Sie die Textur der Erbsen jedoch beibehalten, ist dies möglicherweise nicht die ideale Lösung.

Um ganz sicher zu gehen, könnten Sie sogar einen Experiment durchführen: Vor und nach dem Verzehr der eingeweichten und gekochten Hülsenfrüchte einen Stuhltest machen und die Werte vergleichen.

Das zeigt Ihnen genauer, wie der Körper auf den Verzehr reagiert. Die Erfahrung zeigt, dass Hülsenfrüchte wie Erbsen, wenn nicht vollständig durchgegart, den Lektinspiegel im Körper erhöhen können.

Die Frage bleibt aber, in welchem Maße dies geschieht.

Dennoch, wenn es darum geht Lektine zu reduzieren, bleibt der Schnellkochtopf eine der besten Methoden zur Zubereitung.


Quellen: Effects of margarines and butter consumption on lipid profiles inflammation markers and lipid transfer to HDL particles in free-living subjects with the metabolic syndrome.

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