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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Ist Omnibiotic lektinfrei? Oder gibt es eine Alternative bei Antibiotika-Gabe, um die guten Darmbakterien zu schützen bzw. wiederherzustellen?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Bei der Einnahme von Antibiotika gibt es oft Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die Darmflora. Es ist bekannt, dass Antibiotika nicht nur schädigende Bakterien abtöten, sondern auch die nützlichen Bakterien im Darm erheblich beeinträchtigen können.

Daher stellt sich die Frage, ob die Einnahme eines Probiotikums nach einer Antibiotikabehandlung sinnvoll ist.

Ein Probiotikum kann durchaus während und nach einer Antibiotikabehandlung sinnvoll sein.

Die Auswahl des passenden Probiotikums ist allerdings entscheidend, da nicht alle auf dem Markt verfügbaren Präparate von hoher Qualität sind oder unbedenkliche Inhaltsstoffe enthalten.

Beispielsweise können in manchen Probiotika Komponenten wie Maisstärke und pflanzliches Eiweiß enthalten sein, die für Menschen mit Lektinunverträglichkeit problematisch sind.

Daher ist die Frage berechtigt: Ist Omnibiotic lektinfrei?

Omnibiotic enthält unter anderem Maisstärke und Reiseiweiß sowie verschiedene Bakterienstämme wie Lactobacillus und Bifidobacterium.

Wenn die enthaltene Maisstärke pharmazeutisch rein ist, sollte sie in der Regel lektinfrei sein. Reiseiweiß hingegen ist meist nicht lektinfrei und kann daher problematisch sein. Dies liegt daran, dass probiotische Stämme während ihrer Herstellung mit solchen Nährstoffen gefüttert werden können.

Es lohnt sich also, nach einer Alternative zu suchen, die vollständig lektinfrei ist.

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Probiotikums ist, welche Art von Milchsäure die enthaltenen Bakterienstämme produzieren.

Es gibt zwei Formen von Milchsäure: die rechtsdrehende und die linksdrehende. Die linksdrehende Milchsäure ist neurotoxisch und sollte vermieden werden. Leider produzieren viele handelsübliche Probiotika, einschließlich einiger Lactobacillus-Stämme, diese unerwünschte Form.

Daher ist es ratsam, Probiotika zu wählen, die nur die rechtsdrehende Form von Milchsäure produzieren. Alle Bifidobakterienarten sind hierfür beispielsweise geeignet.

Zusätzlich spielen Probiotika eine Rolle bei der Regulation des Histaminabbaus im Darm.

Besonders für Patienten mit Histaminintoleranz ist dies von Bedeutung. Einige Bakterien können Histamin produzieren, was das Problem verstärkt. Daher ist es wichtig, Probiotika auszuwählen, die Histamin abbauen und Teil einer gesunden Darmflora werden können.

Nach einer Antibiotikabehandlung empfiehlt es sich, einen Stuhltest durchzuführen, um die aktuelle Zusammensetzung der Darmflora zu analysieren. Dies hilft dabei, gezielte Maßnahmen zur Wiederherstellung einer gesunden Darmflora zu ergreifen.

Obwohl ein Stuhltest keine absolute Sicherheit gibt, verschafft er dennoch wertvolle Einblicke.


Quellen: Inflammatory Bowel Diseases and the Efficacy of Probiotics as Functional Foods., Efficacy and Viability of Subgingival Application of Probiotics as an Adjunct to Scaling and Root Planing in Periodontitis., Efficacy of

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