Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Wie stelle ich selbst Marmelade her?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Der Verzicht auf Zucker kann eine echte Herausforderung darstellen, besonders wenn es um Marmelade geht. Viele denken, dass Gelierzucker die einzige Möglichkeit ist, Marmelade herzustellen. Doch der besteht zu 99,6 Prozent aus Zucker und nur zu 0,4 Prozent aus Pektin.

Es geht auch anders. Pektin ist ein pflanzliches Geliermittel, das oft aus „pfeln oder Zitrusfrüchten gewonnen wird. Überraschenderweise benötigt man nur eine minimale Menge davon, um Marmelade zu machen.

Ich empfehle für eine zuckerarme Marmelade Obst als Grundlage zu nehmen. Beispielsweise Beerenobst ist besonders geeignet, da es wenig Zucker enthält. Sie können aber auch anderes Obst verwenden, je nachdem, was Sie zur Verfügung haben.

Norddeutschland hat eine traditionelle Methode zur Herstellung von roter Grütze, bei der das Obst ewig gerührt wird, um das Pektin freizusetzen und es für den Winter haltbar zu machen.

Wir können jedoch einen anderen Weg gehen, indem wir nur kurze Zeit rühren und einen Süßstoff wie Erythrit hinzufügen. Alternativ bieten sich auch andere Süßungsmittel wie Mönchsfrucht oder Allulose an.

Von Stevia rate ich jedoch ab, da es Bitterstoffe enthalten und bei manchen Personen zu Beschwerden führen kann.

Für eine sehr gesunde Variante können Sie sogar gänzlich auf Zucker verzichten und sich ausschließlich auf das Obst konzentrieren.

Reines Fruchtmark ist ebenfalls eine Möglichkeit. Dieses können Sie nach Belieben süßen und als Basis für Marmelade oder Joghurts verwenden.

Das Geliermittel spielt eine entscheidende Rolle.

Pektin ist dabei besonders empfehlenswert, da es eine natürliche Quelle von Ballaststoffen darstellt. Alternativ kann auch Gelatine verwendet werden, die ebenfalls gut als Geliermittel funktioniert.

Aber auch andere Methoden wie Agar-Agar oder Xanthan-Gummi könnten verwendet werden.

Letztendlich ist Pektin eine ausgezeichnete Wahl, da es die klassische Substanz für Marmeladen darstellt und von den großen Herstellern verwendet wird.

Zudem weist Pektin hervorragende Ballaststoffeigenschaften auf. So können Sie gesunde und köstliche Marmeladen herstellen.


Quellen: Cratylia argentea seed lectin a possible defensive protein against plant-eating organisms effects on rat metabolism and gut histology., Benefits of maternal pectin supplementation in gestation diet on vaginal microbiota of sows and intestinal health of newborn piglets.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast