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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Wie häufig sollte man eine Fasten-Mimicking-Diät (FMD) durchführen? Diese Frage beschäftigt viele, die die maximalen Vorteile des Fastens nutzen möchten. Grundsätzlich könnte man die FMD alle zwei Wochen durchführen, wenn man sehr starke gesundheitliche Effekte erzielen möchte.
Dies ist jedoch eine allgemeine Empfehlung, die je nach individueller Situation variieren kann.
Patientinnen und Patienten, die erheblich abgenommen haben und nun mit überschüssiger Haut zu kämpfen haben, könnten von häufigeren Fastenintervallen profitieren.
Fasten kann dabei helfen, überschüssige Haut, die aus Eiweiß besteht, abzubauen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass dabei die Harnsäure im Blut ansteigt, was überwacht werden muss.
Eine zu hohe Harnsäure kann gesundheitliche Probleme verursachen, deswegen sollten Patienten regelmäßig Bluttests durchführen lassen, bis die Harnsäurewerte wieder im normalen Bereich sind.
Je nach genetischer Veranlagung dauert dies zwischen fünf und vierzehn Tagen.
Für die meisten Menschen kann eine monatliche Durchführung der FMD technisch unproblematisch sein. Allerdings senkt Fasten den Insulin-like Growth Factor 1 (IGF-1) erheblich ab, was für etwa sechs Wochen anhält.
IGF-1 ist entscheidend für den Muskelaufbau, der besonders im Alter wichtig ist, um stabil zu bleiben und Stürzen vorzubeugen. Daher empfiehlt es sich, der Muskelaufbaubedarf zu berücksichtigen und die Fastenintervalle entsprechend anzupassen.
Im Durchschnitt könnte eine Durchführung der FMD alle drei Monate sinnvoll sein. Dabei spielt es keine große Rolle, ob es sich um eine Woche mehr oder weniger handelt. Es besteht auch die Möglichkeit, die IGF-1-Werte regelmäßig im Blut zu messen, aber oft reicht es aus, das theoretische Wissen über den Verlauf zu nutzen.