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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Beurteilung Inhaltsstoffe - Was ist von diesem Kollagen zu halten?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Das Kollagenpulver, das wir betrachten, enthält 35 Gramm pro Dosis und verschiedene zusätzliche Inhaltsstoffe. Eine der ersten Fragen, die wir berücksichtigen sollten, ist, ob diese Menge ausreichend ist.

Tatsächlich ist 35 Gramm teuer und relativ wenig für eine übliche Dosierung. Normalerweise wären etwa 20 Gramm pro Tag sinnvoller, weshalb ich mir überlegen würde, ob diese Dosis wertvoll ist.

Zentral für die Kollagensynthese ist Vitamin C. Das Kollagen, das wir einnehmen, wird nicht direkt in unsere Haut oder Gelenke eingebaut. Es wird vielmehr in Aminosäuren aufgespalten, die dann erst mithilfe von Vitamin C zu neuem Kollagen synthetisiert werden.

Interessanterweise ist für die meisten Menschen Vitamin C oft ein limitierender Faktor bei der Kollagenbildung, nicht das Protein an sich. Schwangere oder Teenager mit Wachstumsstreifen haben häufig eher einen Mangel an Vitamin C als an Kollagenprotein.

Auch Raucher verbrauchen durch oxidativen Stress vermehrt Vitamin C, was zu einem faltigen Erscheinungsbild führen kann. Obwohl das Kollagenprodukt Vitamin C enthält, könnte man es auch separat einnehmen, insbesondere aus fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut, sofern keine Histaminprobleme bestehen.

Zusätzlich sind in diesem Produkt Nährstoffe wie Silizium vorhanden, bekannt für die Unterstützung von Haut und Nägeln, sowie Rote-Bete-Extrakt für die Gelenkgesundheit. Der eigentliche Nutzen von Kollagenprodukten für den Knorpel ist umstritten.

Eingenommenes Kollagen wird aufgespalten, und der Körper muss die Bausteine erst wieder zusammensetzen. Für jemanden ohne Verdauungsprobleme stellt das selten ein Problem dar, aber bei bestehenden Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollte man genau hinschauen.

Das vorliegende Kollagen stammt aus Fischbeständen und enthält Vitamin C aus natürlichem Acerola-Extrakt. Dies kann ein Vorteil sein, sollte aber hinsichtlich der Kosten und der relativen Menge kritisch hinterfragt werden.

In höheren Dosierungen von Vitamin C kann es zudem zur Bildung von Oxalsäure kommen, einem relevanten Faktor bei der Steinbildung, den man im Auge behalten sollte. Wenn zusätzliche Vitamin-C-Gaben nötig sind, kann Vitamin B1 dabei helfen, die Oxalsäurebildung zu reduzieren.

Dieses Wissen ist besonders relevant in der Intensivmedizin, wo hohe Dosen von Vitamin C verschrieben werden.

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