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Wie ernährt man sich entzündungshemmend bei Psoriasis?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Entzündungshemmende Ernährung bei Psoriasis

Wie ernährt man sich entzündungshemmend, wenn man unter Schuppenflechte leidet?

Es ist naheliegend, dass eine effektive Ernährung nicht nur symptomatisch wirken sollte.

Vielmehr sollte man Nahrungsmittel meiden, die möglicherweise Entzündungen verursachen oder auslösen. Wenn es gelingt, diese Stoffe zu identifizieren und zu eliminieren, kann dies oft mehr bewirken als eine klassische entzündungshemmende Ernährung.

Wir messen in unserer Praxis häufig die Entzündungswerte im Blut. Wenn diese erhöht sind, suchen wir nach den Ursachen. Bei einem Großteil der Menschen finden sich die Ursachen auf Magen-Darm-Ebene.

Es gibt jedoch auch Menschen, bei denen das Entzündungsniveau aus genetischen Gründen allgemein erhöht ist. In diesen Fällen kann eine symptomatisch entzündungshemmende Ernährung hilfreich sein.

Es gibt 2-3 wichtige Punkte. Erstens sollte der Körper ausreichend Baumaterial, insbesondere Eiweiß, zur Verfügung haben. Eiweiß ist der Grundbaustein unseres Körpers und sollte in ausreichender Menge vorhanden sein.

Bluttests helfen dabei, den Gesamt-Eiweißgehalt im Blut zu überprüfen.

Zweitens ist es wichtig, einen hochnormalen Vitamin D-Spiegel anzustreben und das Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren auszugleichen.

Omega-3-Fettsäuren sind in Algen und Fischen enthalten und eher entzündungshemmend, wohingegen Omega-6-Fettsäuren aus Pflanzenölen wie Sojaöl, Rapsöl und Maiskeimöl eher entzündungsfördernd wirken.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Supplementierung von Fischöl bei einem niedrigen Fischkonsum. Der Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren liegt bei etwa 0,5 g. Ein gutes Verhältnis wäre 1 Teil Omega-3 zu 2 Teilen Omega-6.

Dies kann bei entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis die Schubhäufigkeit deutlich reduzieren.

Zum Schluss möchte ich betonen, dass auch die Verwendung von entzündungshemmenden Medikamenten wie Ibuprofen und Aspirin wohlüberlegt sein sollte.

Diese Medikamente können die Magen-Darm-Flora schädigen. Eine Alternative stellt Kurkumin dar, der Wirkstoff in Gelbwurzel (Kurkuma). Studien zeigen, dass Kurkumin ähnliche entzündungshemmende Effekte wie Ibuprofen haben kann, ohne die Magen-Darm-Barriere zu schädigen.

Durch die Anpassung der Ernährung und gezielte Supplementierung können entzündliche Prozesse im Körper, wie sie bei Psoriasis auftreten, wirksam bekämpft werden.


Quellen: Causality of unsaturated fatty acids and psoriasis a Mendelian randomization study., Serum lipidomic study of long-chain fatty acids in psoriasis patients prior to and after anti-IL-17A monoclonal antibody treatment by quantitative GCMS analysis with in situ extraction., Sex differences in the association between plasma polyunsaturated fatty acids levels and moderate-to-severe plaque psoriasis severity a cross-sectional and longitudinal study.

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