![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Gelenkschmerzen haben häufig eine entzündliche Ursache. Eine zentrale Frage ist daher: Wie kann ich mich entzündungshemmend ernähren? Zuallererst ist es wichtig zu messen, ob eine Entzündung im Körper vorliegt.
Dies kann durch spezifische Blutwerte geschehen. Sind diese erhöht, gilt es herauszufinden, wie die Entzündungswerte gesenkt werden können.
Eine sinnvolle Strategie ist das Weglassen von entzündungsfördernden Stoffen.
Ein Vergleich verdeutlicht dies: Bei Kopfschmerzen ist es logischer, den Auslöser der Kopfschmerzen zu vermeiden, statt dauerhaft Schmerzmittel einzunehmen. Ebenso ist es bei entzündlichen Stoffen im Körper.
Es ist eleganter, diese Stoffe zu meiden, statt ausschließlich zu versuchen, die Entzündung zu behandeln.
Es gibt spezielle Ernährungstechniken, die bei der Entzündungsreduktion helfen können.
Eine wertvolle Gruppe stellt die Kreuzblütler dar, zu denen Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl und Kresse gehören. Diese enthalten entzündungshemmende Stoffe, wie Glucosinolate und das Enzym Myrosinase.
Beim Kauen von rohem Kreuzblütlergemüse reagiert dieses Enzym mit Glucosinolaten und produziert Senföl, genannt Sulfadophan, das entzündungshemmend wirkt. Sulfadophan hemmt den NF-kappa-B Pfad, was zu einer Reduktion der Entzündungsreaktion im Körper führt.
Wichtig ist, das Gemüse roh zu verzehren, da das Kochen das entscheidende Enzym Myrosinase zerstört. Eine Alternative ist der Verzehr von Brokkolisprossen, die leicht selbst gezogen oder im Supermarkt gekauft werden können.
Ein Trick: Eine kleine Menge von rohen Kreuzblütlern, wie Kresse oder Radieschen, kann helfen, wenn gekochter Brokkoli verzehrt wird.
Eine zweite wirkungsvolle Strategie beinhaltet den Einsatz von Curcumin, das aus Kurkuma gewonnen wird.
Es ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften. Doch um Curcumin effektiv zu nutzen, muss es in richtiger Form konsumiert werden. Entweder in einer speziellen Apothekenzubereitung oder gebunden an Fette, wie Kokosöl.
Eine Warnung: Nahrungsergänzungen mit Curcumin und Pfeffer sind nicht empfehlenswert, da der Pfeffer ein Leberenzym hemmt, was zu ungewollten Nebenwirkungen führen kann.
Durch den Verzehr von Brokkolisprossen oder aktiviertem Curcumin kann das Entzündungsniveau deutlich gesenkt werden.
Essenziell bleibt jedoch, die persönlichen Auslöser für Entzündungen zu identifizieren und zu meiden.