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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Da gibt es grundsätzlich viele verschiedene Dinge, die damit assoziiert werden. Es gibt verschiedenste Risikofaktoren. Zum einen gibt es eine genetische Veranlagung. Dann gibt es hormonelle Veränderungen, die teils in der Pubertät, Schwangerschaft oder Menopause auftreten.
Ich glaube, dass eine Entbindung ganz häufig ein Auslöser ist.
Auf dem Papier gibt es auch noch eine hohe Jodzufuhr, etwa durch große Mengen an Seetang. Nährstoffmängel können ebenso eine Rolle spielen, theoretisch auch eine Schwermetallbelastung, wenn das Enzym, das TPO, nicht mehr richtig funktioniert, weil falsche Metalle eingebaut werden.
Auch eine Leberfunktionsstörung kann mit einwirken, ebenso wie chronische Virusinfekte, die das Immunsystem überstimulieren, beispielsweise das Epstein-Barr-Virus.
Chronischer Stress ist ein weiterer Faktor.
All diese Risiken sind oft verbunden mit einer Verschlechterung der Darmdurchblutung oder der Integrität der Darmschleimhaut. Das kann zum Beispiel während einer Entbindung passieren. Wenn eine Frau in der Austreibungsphase besonders viel Druck im Unterbauch hat, wird der Darm nicht richtig durchblutet und die Schutzfunktionen können zusammenbrechen.
Häufig kann man bei Hashimoto-Patientinnen feststellen, dass ein Zusammenhang mit einer Geburt besteht.
Doch auch andere Ereignisse wie ein Magen-Darm-Infekt oder hoher Stress können das auslösen.
Alles, was die Darmschleimhaut in ihrer Funktion stört, kann letztlich zu Hashimoto führen. Die Schleimschicht im Darm kann beeinträchtigt sein und so können Inhaltsstoffe aus der Nahrung in den Blutkreislauf gelangen.
Dies betrifft insbesondere Lektine, eine Gruppe von Stoffen aus Kohlenhydraten und Eiweißen, die im Darm binden können. Wenn sie das tun, wird unter anderem Zonulin ausgeschüttet.
Das führt dazu, dass Darmzellen, die normalerweise eng verschlossen sind, plötzlich geöffnet sind, sodass vollständige Eiweiße aus der Nahrung ins Blut übertreten können.
Der Körper beginnt dann, Antikörper gegen diese Eiweiße zu bilden, was bei akuten Entzündungen normal ist. Bei einer chronischen und täglichen Einwirkung dieser Eiweiße aus dem Darm jedoch baut der Körper irgendwann Antikörper, die noch besser auf das Problem passen sollen.
Wegen einer molekularen „hnlichkeit zwischen Schilddrüsengewebe und insbesondere Lektinen, wie etwa Gluten, kann es dazu kommen, dass die Antikörper als TPO-Antikörper erkannt werden.
Um diese Erkrankung zu behandeln, muss man nicht nur die ursprünglichen Auslöser wie Epstein-Barr-Virus, Schwermetalle oder chronischen Stress angehen, sondern auch Lektine aus der Ernährung streichen.
Solange diese in der Ernährung bleiben, regeneriert sich die Schleimschicht auf der Darmschleimhaut meist nicht und der Prozess geht weiter.