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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Warum man Reis im Schnellkochtopf statt in der Pfanne zubereiten sollte.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Wenn Sie feststellen, dass bestimmte Pseudogetreide Ihnen etwas besser bekommen, aber immer noch Beschwerden verursachen, könnte der Grund darin liegen, wie Sie den Reis zubereiten. Anbraten allein reicht nicht aus.

Hier kommt der Schnellkochtopf ins Spiel. Weißer Reis mag einfach herzustellen sein, aber warum wurde er überhaupt entwickelt? Der Grund liegt in der äußeren Hülle des Reiskorns, welche viele Lektine enthält.

Diese Lektine sind oft der Übeltäter für Verdauungsprobleme. Wenn Sie den Reis in einem Schnellkochtopf zubereiten, wird durch den höheren Druck und die höhere Temperatur die Lektine zerstört.

Beim Anbraten erreichen Sie jedoch nur eine maximale Wassertemperatur von etwa hundert Grad Celsius, was nicht ausreicht, um die Lektine zu eliminieren. Aufgrund des höheren Drucks im Schnellkochtopf können Temperaturen von über 100 Grad Celsius erreicht werden.

Diese höhere Temperatur ist effektiver beim Abbau von Lektinen. Daher ist es wichtig, nicht nur eine lektinarme Reissorte wie Basmati-Reis zu wählen, sondern diesen auch korrekt im Schnellkochtopf zuzubereiten.

Reis, wie die meisten Kohlenhydrate, beeinflusst den Blutzuckerspiegel. Dies kann problematisch werden, wenn man keine genetische Anpassung an eine kohlenhydratreiche Ernährung hat. Durch die Zubereitung von Reis im Schnellkochtopf und das Abkühlen über Nacht kann ein Teil des verfügbaren Kohlenhydrats in resistente Stärke umgewandelt werden.

Diese resistente Stärke wird nicht von den Darmschleimhäuten verdaut, sondern von Darmbakterien abgebaut. Sollten Sie feststellen, dass Sie nach dem Verzehr von Reis müde oder schlapp werden, könnte dies an den Kohlenhydraten und deren Einfluss auf Ihren Blutzuckerspiegel liegen.

Daher lohnt sich die Mühe, Reis im Schnellkochtopf zuzubereiten und ihn über Nacht abkühlen zu lassen, um resistente Stärke zu fördern und Ihren Blutzuckerspiegel stabiler zu halten.


Quellen: Effect of cooking methods on volatile compounds and texture properties in maize porridge., Effect of Different Cooking Methods on the Aroma and Taste of Chicken Broth.

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