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Welches Problem besteht bei Hashimoto eigentlich auf Zellebene? Und warum ist das wichtig zu verstehen?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Hashimoto verstehen: Problematik auf Zellebene

Was genau passiert bei Hashimoto bzw. Autoimmunthyroiditis in der Schilddrüse? Grundsätzlich nimmt die Schilddrüse Eiweiße, Jodid und Mineralstoffe aus dem Blut auf, um daraus Schilddrüsenhormone zu bauen.

Das zentrale Enzym dafür ist die Thyreoperoxidase (TPO).

Bei vielen Hashimoto-Patienten finden sich jedoch Antikörper gegen eben dieses Enzym. Antikörper sind vom Immunsystem gebildete Eiweiße, die eigentlich Eindringlinge bekämpfen sollen.

Im Falle von Hashimoto greifen sie fälschlicherweise die eigene Schilddrüse an.

Die Schilddrüse kann so viel Iod aufnehmen, wie sie möchte, doch das TPO-Enzym, das immer wieder vom Körper abgebaut wird, kann in der Anwesenheit dieser Antikörper kein ausreichendes Schilddrüsenhormon herstellen.

Die übliche Behandlung besteht derzeit darin, Schilddrüsenhormone von außen zuzuführen, um den Mangel auszugleichen. Das ist jedoch keine ursächliche Therapie, sondern ein Ersatz.

Die Autoimmunreaktion bleibt unverändert aktiv und kann langfristig die Schilddrüse zerstören.

Am Anfang der Erkrankung sind die Antikörperspiegel oft sehr hoch, was zu einer massiven Schilddrüsenunterfunktion führt, erkennbar an einem hohen TSH-Wert.

Über Zeit nimmt die Entzündungsreaktion ab, jedoch bleibt die Notwendigkeit bestehen, Schilddrüsenhormone zuzuführen.

Interessanterweise kann der Zustand durch eine gezielte Ernährungsmedizin verbessert werden.

Ziel ist es, die Produktion der TPO-Antikörper zu stoppen. Ist der Hashimoto weniger als 10 Jahre aktiv, so kann die Schilddrüsenfunktion oft wiederhergestellt werden. Eine vollständige Heilung ist selten, aber die Krankheit kann in eine Inaktivität, auch Remission genannt, übergehen, sodass keine Schilddrüsenhormone mehr benötigt werden.


Quellen: The Effects of Vitamin D and Gene Polymorphisms on Susceptibility to Thyroid Peroxidase Antibody Positivity.

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