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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Welches Gemüse gehört eigentlich zu den Nachtschattengewächsen?

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Video-Transkript

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Welches Gemüse gehört eigentlich zu den Nachtschattengewächsen?

Wir haben schon ausführlich über das Thema Nachtschattengewächse gesprochen. Der Begriff 'Nachtschatten' deutet bereits auf etwas potenziell Giftiges hin.

Viele Pflanzen dieser Familie, wie beispielsweise die Tollkirsche, sind tatsächlich giftig. Allerdings konsumieren wir viele andere Nachtschattengewächse als gewöhnliche Lebensmittel, obwohl sie ebenfalls problematisch sein können.

Zu den bekannten Nachtschattengewächsen gehören Kartoffeln, die noch zusätzliche Giftstoffe aus der Lektin-Klasse enthalten. Ebenso finden wir Tomaten und Auberginen in dieser Gruppe.

Auberginen enthalten Ballaststoffe und haben ein gutes Nährstoffprofil mit niedrigem Kohlenhydratgehalt. Leider sind sie jedoch lektinhaltig und somit problematisch, wenn nicht richtig zubereitet.

Besonders problematisch sind auch Paprika und Chili. Diese enthalten Giftstoffe in der Haut und den Kernen. Durch das Schälen der Haut und Entfernen der Kerne kann man das Risiko reduzieren.

Cayennepfeffer ist ein weiteres Produkt, das oft ungeschält und mit Kernen verarbeitet wird.

Goji-Beeren, ein sogenanntes Superfood, gehören ebenfalls zur Nachtschattenfamilie. Obwohl sie viele als gesund erachten, enthalten auch sie Lektine.

Dasselbe gilt für exotische Früchte wie Birnenmelonen, Blasenkirschen und andere exotische Nachtschattengewächse.

Des Weiteren sollten Sie auch bei Tabak vorsichtig sein. Kautabak enthält ebenfalls eine größere Menge an Lektinen.


Quellen: First report of

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