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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Welches Dinkelmehl ist glutenfrei?

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Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Welches Dinkelmehl ist glutenfrei? Grundsätzlich gibt es kein Dinkelmehl, das nicht Gluten enthält. Tatsächlich hat Dinkel sogar einen höheren Glutengehalt als beispielsweise Weizen.

Wenn Sie auf der Suche nach einem glutenfreien Mehl sind, bietet sich zum Beispiel Maniokmehl an. Gluten gehört zur Klasse der Lektine, und Sie möchten ein lektinfreies Mehl verwenden. Denn die meisten Personen, die kein Gluten vertragen, vertragen auch keine Lektine.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Gluten ein Protein ist, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Dinkel, eine alte Weizensorte, ist dafür bekannt, dass es besonders reich an Gluten ist. Daher sollten Personen mit einer Glutenunverträglichkeit oder Sensitivität Dinkelmehl meiden.

Alternativen wie Maniokmehl, das aus der Maniokwurzel gewonnen wird, bieten eine hervorragende Möglichkeit, glutenfreie Backwaren herzustellen. Ebenso können andere glutenfreie Mehlalternativen wie Mandeln, Kokosnuss oder Reismehl in Betracht gezogen werden.

Lektine sind Proteine, die in vielen Pflanzen vorkommen und bei manchen Menschen Verdauungsbeschwerden hervorrufen können. Besonders bei einer Lektinempfindlichkeit ist es ratsam, Perlegertreide wie Dinkel zu meiden.

Neben Maniokmehl gibt es noch eine Vielzahl anderer Mehle, die sowohl glutenfrei als auch lektinfrei sind. Dazu gehören Mehle aus Kastanien, Teff und Buchweizen, um nur einige zu nennen.


Quellen: Potential of nutraceuticals in celiac disease.

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