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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Der ideale Vitamin-D-Spiegel, den wir unseren Patienten empfehlen, beträgt normalerweise 125 Nanomol pro Liter. Dieser Wert liegt im hoch normalen Bereich und ist für die meisten Menschen geeignet.
Nur in seltenen Fällen empfehlen wir einen höheren Spiegel. Der Bereich von 125 Nanomol pro Liter ist jedoch in der Regel eine sehr gute Orientierung.
Um diesen Spiegel zu erreichen, messen wir zunächst den Ausgangswert des Vitamin D im Blut.
Basierend auf Körpergewicht und Körpergröße berechnen wir den individuellen Bedarf an Vitamin D. Meist führen wir eine Aufsättigung durch eine tägliche Dosis von maximal 10.
000 Einheiten durch. Wichtig ist hierbei immer die gleichzeitige Einnahme von Vitamin K2. Vitamin K2 mindert das Risiko eines erhöhten Kalziumspiegels und reduziert die Toxizität hoher Vitamin-D-Spiegel.
So lassen sich die echten Vorteile von Vitamin D optimal nutzen.
Im Anschluss berechnen wir, wie lange die Aufsättigungsphase dauern sollte typischerweise zwischen zehn und dreißig Tagen.
Danach messen wir erneut den Vitamin-D-Spiegel, um sicherzustellen, dass die Formel funktioniert hat. Vitamin-D-Rezeptor-Defekte sind in der Bevölkerung häufiger als gedacht, und durch die zweite Messung können Abweichungen gut identifiziert werden.
Nach Erreichen des Zielspiegels legen wir eine Erhaltungsdosis fest, die in der Regel bei 5.000 Einheiten pro Tag liegt. Nach einer weiteren Kontrollmessung können wir den täglichen Bedarf individuell anpassen, da dieser bei manchen Menschen 3.
800 Einheiten, bei anderen 7.200 Einheiten betragen kann. Diese Formel zeigt somit zuverlässig den individuellen Bedarf auf.
Auch im Sommer, wenn die natürliche Vitamin-D-Bildung durch Sonneneinstrahlung stattfindet, empfehlen wir, die Supplementierung fortzuführen.
Die Menge an Vitamin D, die selbst bei regelmäßigem Sonnengenuss gebildet wird, ist meistens nicht ausreichend. Insbesondere für hellhäutige Personen ist der Beitrag der Sonne vernachlässigbar gering im Vergleich zur benötigten Aufsättigung.
Studien zeigen, dass der Bedarf im Sommer lediglich um ein paar hundert Einheiten sinken könnte. Dennoch raten wir davon ab, die Dosis saisonal anzupassen, da der menschliche Körper es gewohnt ist, gewisse Schwankungen auszugleichen.