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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Warum man keine Mega-Dosen Fischöl einnehmen sollte?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Warum sollte man keine Mega-Dosen von Fischöl einnehmen? Diese Frage beschäftigt viele Menschen, die sich um ihre Gesundheit sorgen und möglicherweise positive Effekte von Omega-3-Fettsäuren gehört haben.

Doch wie bei vielen Dingen im Leben gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift.

Einer der Hauptgründe, warum Sie vorsichtig mit hohen Mengen an Fischöl sein sollten, ist, dass unser Körper nur eine sehr geringe Menge an essentiellen Fettsäuren benötigt.

Werden mehr Omega-3-Fettsäuren aufgenommen, als der Körper verwerten kann, lagert er diese ein. Besonders problematisch ist dabei, dass diese Fettsäuren - genau wie Omega-6-Fettsäuren - schnell ranzig werden können.

Fett, das ranzig geworden ist, bildet schädliche Stoffe. Dies lässt sich gut am Beispiel von Fisch erklären. Fisch, der in kalten Gewässern lebt, hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die bei niedrigen Temperaturen flüssig bleiben.

Setzt man diesen Fisch jedoch höheren Temperaturen aus, wie sie in unserem Körper herrschen, können die Fettsäuren instabil werden und ranzig werden.

Wenn Sie also unnötig große Mengen Fischöl zu sich nehmen, kann dies dazu führen, dass die ungesättigten Fettsäuren in Ihrem Körper über die Zeit ranzig werden.

Der Körper benötigt nur eine präzise festgelegte Menge an essentiellen Fettsäuren, und diese ist in der Regel sehr gering. Bei der Empfehlung von Omega-3-Zufuhr setzen wir unsere Patienten höchstens auf eine geringfügig höhere Menge als den tatsächlichen Bedarf.

In Fällen, wo Patienten durch zu viele Entzündungen belastet sind, ist es ein üblicher Rat auch online das Omega-3-Omega-6-Verhältnis mit viel Fischöl auszugleichen. Doch dies kann zu einer Überladung und letztlich zum Ranzigwerden der Fettsäuren führen.

Wir raten deshalb meist, nicht mehr als ein halbes Gramm Omega-3 und vorzugsweise weniger als ein Gramm Omega-6 täglich zu konsumieren.


Quellen: A Systematic Review of the Impact of Fat Quantity and Fatty Acid Composition on Postprandial Vascular Function in Healthy Adults and Patients at Risk of Cardiovascular Disease., Preparation and Characterization of Fish Oil Pickering Emulsions Stabilized by Resveratrol-Loaded GliadinChitin Nanocrystal Composite Nanoparticles.

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