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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Wenn Sie unter länger andauerndem Sodbrennen leiden, sollten Sie bestimmte diagnostische Schritte in Erwägung ziehen. Zunächst ist es wichtig zu klären, ob bestimmte Mahlzeiten das Sodbrennen auslösen.
Denn oft reagieren Menschen auf mehr Nahrungsmittel als sie denken.
Wenn das Sodbrennen plötzlich auftritt und die Ursache nicht klar ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser untersucht, ob eine Magenschleimhautentzündung vorliegt.
Kurzzeitig können symptomatische Medikamente verschrieben werden. Bleiben die Beschwerden, ist zusätzliche Diagnostik notwendig.
Eine mögliche Ursache für anhaltendes Sodbrennen ist eine Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter pylori.
Diese kann durch einen einfachen Stuhltest nachgewiesen werden. Wird der Keim gefunden, ist eine Behandlung unerlässlich, da dieser ein Risikofaktor für Magengeschwüre ist. Diese Geschwüre sind gefährlich und müssen unbedingt behandelt werden.
Häufig wird auch eine Magenspiegelung angeboten. Hierbei stellt sich die Frage, ob diese wirklich nötig ist. Wenn man die Ursache und damit die Symptome vorher auf andere Weise herausfinden kann, kann diese invasive Untersuchung oft vermieden werden.
Sollte Ihr Arzt oder Ihre „rztin dennoch eine Magenspiegelung empfehlen, kann diese eine sinnvolle Maßnahme sein.
Vor einer solchen Untersuchung sollte man sicherstellen, dass alle anderen Tests bereits durchgeführt wurden.
Der Helicobacter-Test im Stuhl ist oft der erste Schritt. Wenn dieser positiv ausfällt, sollte der Keim behandelt werden.
In einigen Fällen kann Sodbrennen durch zu wenig Magensäure verursacht werden.
Dies führt dazu, dass sich der Schließmuskel spontan öffnet. Es gibt bestimmte Tests, um dies festzustellen. Dabei sollten Sie einen Arzt konsultieren, der sich damit auskennt. Durch die Erhöhung der Magensäure kann der Schließmuskel oft wieder geschlossen werden.
Das mag dem gängigen Verständnis widersprechen, aber es zeigt, dass manchmal mehr Magensäure benötigt wird, um die Beschwerden zu lindern.