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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Was sollte beim Arzt in Sachen Schilddrüse untersucht werden?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Was sollte beim Arzt in Sachen Schilddrüse untersucht werden? Ganz häufig ist es so, dass sich Patienten mit einem Hashimoto sehr vielen Untersuchungen unterziehen müssen. Das heißt, es wird häufig ein Schilddrüsenultraschall, vielleicht auch eine Szintigraphie gemacht, und es wird Blut abgenommen.

Sie sehen, da hinter mir steht das Ultraschallgerät und ich stelle dies vielleicht zwei bis drei Mal die Woche an, weil ich nicht jedem Patienten aus Prinzip einen Schilddrüsenultraschall mache, sondern ich mache Untersuchungen, bei denen ich etwas Neues lernen möchte.

Schilddrüsenknoten lassen sich bei einem Großteil der Bevölkerung gerade mit einer Schilddrüsenerkrankung finden, aber in der Regel braucht man das nicht. Es gibt natürlich seltene Fälle von Schilddrüsenkrebs und die würde man tatsächlich auch durch einen Schilddrüsenknoten im Ultraschall sehen, aber das ist eine relativ seltene Erkrankung und wenn die auftritt, weiß man nicht, ob man die im Frühstadium so schon erkennen würde.

Das heißt, ich glaube nicht, dass ein Screening darauf sehr sinnvoll ist.

Wenn man natürlich eine sehr große Schilddrüse hat, dann sollte man ein Mal im Leben darauf geschaut haben, aber als Verlaufskontrolle halte ich das in der Regel für eher wenig zielführend.

Wenn man bei einem Hashimoto keine TPO- oder TAK-Antikörper hat und trotzdem wissen möchte, ob es ein Hashimoto ist, dann kann man einen Ultraschall machen und die Durchblutung messen.

Diese ist, weil es eine entzündliche Krankheit ist, leicht beschleunigt, und hat eine Flussgeschwindigkeit von 30 Zentimetern pro Sekunde, normal wären da 10 Zentimeter. Und wenn man den Hashimoto von dem Morbus Basedow, welche auch eine autoimmune Schilddrüsenerkrankung ist, die ein bisschen anders läuft, unterscheiden möchte: Beim Basedow hat man noch höhere Flussgeschwindigkeiten von über 70 Zentimetern pro Sekunde.

Da kann man den Ultraschall machen, aber ansonsten glaube ich, dass diese Untersuchung nicht unbedingt zielführend ist.

Man kann sie natürlich gut abrechnen, aber nur aus dem Grund würde ich eine Untersuchung nicht einfach machen.

Sie wissen, ich bin jemand, der viel mit seinen Patienten spricht, und das halte ich für viel sinnvoller als einen Ultraschall und eine Schilddrüseneinstellung zu machen.

Mit einer Szintigraphie kann man ein Mal einen Knoten abklären und wenn das sein muss, dann muss das sein.

Aber man sollte nicht unnötige Ultraschalluntersuchungen und Szintigraphien machen. Wenn bei einer Szintigraphie wirklich einmal ein Knoten festgestellt wird, den man biopsieren könnte, möchte ich Ihnen sagen, dass ich persönlich nie einen Knoten biopsieren lassen würde.

Wenn dieser bösartig ist, habe ich möglicherweise über den Stichkanal doch einzelne Krebszellen verschleppt.

Wenn tatsächlich etwas an der Schilddrüse ist, wo man eine Probe herausnehmen sollte, würde ich lieber persönlich direkt zum Chirurgen gehen, diesen Teil der Schilddrüse, der befallen ist, entfernen lassen und beim Pathologen einschicken.

Im schlimmsten Fall hat der Chirurg das umsonst herausgenommen, aber dann hat man zumindest saubere Verhältnisse und man weiß sicher, woran man ist. Im besten Fall war es notwendig, und man hat die OP und Diagnostik gleich in einem Schritt gemacht.

Was wird also untersucht? Die Blutwerte. Man sollte nicht nur einen TSH-Wert untersuchen lassen, sondern, meiner Ansicht nach, auch einen T3-Wert. Häufig bietet sich auch ein T4-Wert an. Bitte lassen Sie freies T3 (fT3) und T4 (fT4) untersuchen und nicht gesamtes, denn es kommt darauf an, was aktiv im Körper ist.

Was sollte man noch untersuchen lassen? Meiner Ansicht nach gehören Mikronährstoffe dazu, wie Zink, Selen, Kupfer, Eisen und Ferritin. Das, finde ich, sind Sachen, die untersucht werden sollten.

Wenn ich antikörperpositive Patienten habe (TPO, TAK), dann möchte ich diese Antikörper auch messen, denn wir versuchen diese dann ernährungsmedizinisch zu Nullen.

Dazu muss man sie regelmäßig messen, um zu schauen, wie man sie am besten beeinflussen kann.

Ich glaube, dass häufig eine Gruppe Lebensmittel, genannt Lektine, dafür verantwortlich ist. Wir haben eine Gruppe von Patienten, denen wir eine lektinfreie Ernährung empfohlen haben, bei denen wir regelmäßige Blut- und Stuhltests machen, und mit denen wir uns regelmäßig dazu austauschen.

Wir sehen hier häufig, dass entsprechende Antikörper mit dieser Ernährung, wenn man sie richtig macht, runtergehen.


Quellen: The association between TSH and thyroid hormones in the normal or subclinical dysfunction range with left ventricular diastolic dysfunction., Combining CEUS and ultrasound parameters in thyroid nodule and cancer diagnosis a TIRADS-based evaluation., Q&A Barriers to testing for NTRK fusions in metastatic lung and thyroid cancer., Association between pesticide exposure and thyroid function analysis of Chinese and NHANES databases.

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