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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Bei einem Hashimoto-Schub steigen die Antikörperspiegel (meistens TPO-Antikörper, manchmal auch TAK-Antikörper) plötzlich deutlich an.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Was passiert bei einem Hashimoto-Schub?

Ein Hashimoto-Schub ist dadurch charakterisiert, dass die Menge an Antikörpern, hauptsächlich TPO-Antikörper, manchmal auch TAK-Antikörper, im Blut plötzlich signifikant ansteigt.

Diese Antikörper sind maßgeblich für die beiden größten Herausforderungen verantwortlich, denen sich die Schilddrüse während eines Schubs stellen muss.

Grundsätzlich besteht die Funktion der Schilddrüse darin, Eiweiß und Iodid aus dem Blut aufzunehmen, das Eiweißmolekül Thyreoglobulin zu synthetisieren, daran vier Iod-Moleküle zu binden und dann wieder abzugeben.

Das Ergebnis ist das Schilddrüsenhormon T4. Aber bei Menschen mit Hashimoto sind oft TPO-Antikörper vorhanden, das heißt, Antikörper gegen das Enzym Thyreoperoxidase, welches Iod an das Thyreoglobulin bindet.

So kann die Schilddrüse zwar das Thyreoglobulin herstellen, aber nicht iodieren. Das führt folglich zu einem Abfall der Schilddrüsenhormone, wenn diese TPO-Spiegel plötzlich stark anwachsen.

Einige Patienten haben zudem Antikörper gegen Thyreoglobulin (TAK). Diese Antikörper zersetzen das in der Schilddrüse gebildete Eiweiß sofort wieder, was ebenfalls bedeutet, dass kein Schilddrüsenhormon gebildet wird.

Diese Schübe werden meist durch Entzündungen und entsprechende Reaktionen des Körpers ausgelöst. Besonders häufig hängen solche Reaktionen mit dem Magen-Darm-Trakt zusammen.

Lektine in unserer Ernährung, vor allem in Lebensmitteln wie Tomaten und Bohnen, spielen hierbei oft eine zentrale Rolle.

Um das Verständnis für Hashimoto und die Auslöser solcher Schübe zu vertiefen, lade ich Sie dazu ein, das Video bis zum Ende anzusehen.


Quellen: Impaired embryo development potential associated with thyroid autoimmunity in euthyroid infertile women with diminished ovarian reserve., Association between thyroid autoimmunity and antinuclear antibody prevalence among pregnant women a cross-sectional study in Qingdao China.

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