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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Auf einer lektinfreien Ernährung erlauben wir in der Regel Schaf- und Ziegenprodukte, es sei denn, Sie haben Antikörper dagegen. Manche präferieren jedoch andere Alternativen, wie beispielsweise Kokosjoghurt.
Aber ist dieser tatsächlich lektinfrei?
Ein Blick auf die Verpackung enthüllt die Wahrheit. žAlnaturaÜ führt eine Bio Kokosmilch-Zubereitung als Hauptzutat, doch enthält Johannisbrotkernmehl als Stabilisator.
Da dieses Stabilisator Lektine enthält, ist dieser Joghurt ungeeignet.
Alternativ bietet žDMÜ einen Kokosjoghurt an. Dieser enthält Pektin, ist aber mit Stärken ausgewiesen, die noch auf Weizen- oder Maisstärke hinweisen könnten, was prostetisch problematisch sein könnte.
Die beste Wahl scheint ein Joghurt zu sein, der lediglich Tapiokastärke als Bindemittel verwendet und keine lektinhaltigen Zutaten enthält. Zudem sollte man bei fermentierten Produkten wie Joghurt darauf achten, welche Milchsäurebakterien enthalten sind.
Links- und rechtsdrehende Milchsäuren haben unterschiedliche physiologische Wirkungen und Lactobacillus bulgaricus kann bei Histaminempfindlichen Personen Probleme verursachen.
Der umfangreiche Blick auf die Etiketten lohnt sich also, besonders wenn man eine strikte lektinfreie Diät verfolgt.
Genaue Beobachtungen und Fragen an die Hersteller geben Klarheit und führen zu gesünderen Entscheidungen.