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Was machen Lektine im Körper?

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Video-Transkript

Was machen Lektine im Körper?

Lektine sind eine Gruppe von Proteinen, die in zahlreichen Pflanzen vorkommen. Das Wort Lektin ist ein lateinisches Kunstwort und bedeutet 'Ich binde'.

Diese Proteine binden zielgerichtet an bestimmte Strukturen im menschlichen Körper, was sich auf unterschiedliche Weise auswirken kann.

Lektine können an rote Blutkörperchen, Schleimhäute oder Gelenkknorpel binden.

Diese Bindung variiert je nach Typ des Lektins, was zu verschiedenen Symptomen führen kann.

Grundsätzlich versuchen Lektine immer, sich zu binden. Ein gesunder Körper nutzt Schleim als Verteidigungsmechanismus, um diese Bindung zu verhindern.

Menschen, die empfindlich auf Lektine reagieren, haben oft eine beeinträchtigte Schleimschicht im Magen-Darm-Trakt. Wenn diese Schleimschicht nicht intakt ist, können Lektine in den Körper eindringen und dort an Zielstrukturen binden.

Dieser Prozess kann eine Immunreaktion auslösen. Lektine, die an Zielstrukturen im Körper binden, werden von unserem Immunsystem angegriffen. Dies kann zu Entzündungen und unter Umständen zu Autoimmunerkrankungen führen.

Für Menschen, die empfindlich auf Lektine reagieren, ist es daher ratsam, diese zu vermeiden.


Quellen: Glycosylation in the tumor immune response the bitter side of sweetness.

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