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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Stress, Infektionen und Veränderungen des Hormonhaushalts werden oft in Verbindung gebracht. Und, wenn man darüber nachdenkt, sind das alles Faktoren, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens erlebt.
Stress ist eine allgegenwärtige Komponente in unserem Leben und kann das Immunsystem beeinflussen. Infektionen, seien es Erkältungen oder schwerere virale oder bakterielle Infektionen, können ebenfalls eine Rolle bei der Auslösung oder Verschlechterung des Sjögren-Syndroms spielen.
Zudem sind hormonelle Veränderungen, die während der Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre auftreten, potenzielle Auslöser oder Verstärker der Erkrankung. In der Diagnostik des Sjögren-Syndroms gibt es mehrere Methoden.
Sie können die Menge an Tränenflüssigkeit und Speichel, die Ihr Körper produziert, quantifizieren. So gibt es beispielsweise den Schirmer-Test, bei dem ein Papierstreifen ins Auge gelegt wird, um zu messen, wie schnell dieser sich vollsaugt.
Oder den Saxon-Test, bei dem eine Mullkompresse gekaut wird, um die Speichelproduktion zu messen. Diese Tests liefern quantitative Ergebnisse über Symptome, die bereits vorhanden sind. Neben diesen quantitativen Tests gibt es auch Blutmarker, die bei der Diagnosestellung helfen können.
Es ist wichtig, nicht nur festzustellen, ob Sie ein Syndrom haben, sondern ob Sie eine spezifische Autoimmunerkrankung wie das Sjögren-Syndrom haben. Falls dies der Fall ist, kann man gezielter darüber nachdenken, welche Therapien und Maßnahmen sinnvoll sind.