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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Was ist ein Lektin und was hat das mit meinen Schmerzen oder meinem Rheuma zu tun?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-TranskriptDer Begriff Lektin mag für einige neu sein, aber unsere Großeltern waren bereits mit dieser Substanz vertraut. Wenn meine Großmutter gefragt wurde, ob ich grüne Bohnen roh essen kann, hätte sie gesagt, dass diese giftig sind und erst gekocht werden müssen.

Was sie nicht wusste, ist, dass grüne Bohnen etwa 7% Lektine enthalten und durch Kochen auf ungefähr 0,1% reduziert werden. Für die meisten Menschen ist das kein Problem, doch für einige kann es schädlich sein.

Unser Magen-Darm-Trakt besitzt eine Schleimhaut mit einer darauf liegenden Schutzschicht aus Schleim. Diese Schicht dient dem Schutz vor potenziell schädlichen Stoffen, wie beispielsweise Lektinen.

Lektine kommen in Hülsenfrüchten, Nachtschattengewächsen, lektinhaltigen Getreiden und einigen Pseudogetreiden vor. Bei Verzehr, beispielsweise von rohen grünen Bohnen, versuchen Lektine, an die Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts zu binden.

Die Schleimschicht hilft, diese zu binden und auszuscheiden. Schaffen es Lektine jedoch, an die Schleimhaut zu binden, wird der Körperstoff Zonulin ausgeschüttet, der die Zellzwischenräume öffnet und normalerweise danach wieder schließt.

Eine höhere Aufnahme von Lektinen und deren Unverträglichkeit können zu einer dauerhaften Öffnung dieser Zellen führen. Dies erhöht den Zonulin-Spiegel, welcher im Stuhl nachweisbar ist.

Wir können diese Messung für Sie durchführen.

Diese erhöhte Durchlässigkeit der Darmbarriere ermöglicht es Lektinen, in die Blutbahn zu gelangen und dort Probleme zu verursachen.

Auch andere Nahrungsmittel können dadurch unverdaut in die Blutbahn gelangen und zur Bildung von Antikörpern führen. Dies kann zu Schwierigkeiten führen. Bei einem gesunden Magen-Darm-Trakt und geringer Lektinaufnahme wird die Schutzschicht erneuert, was ein Problem für etwa 80% der Menschen vermeidet.

Doch für die restlichen 20% kann es zu Gelenkschmerzen, Autoimmunerkrankungen, Müdigkeit und niedrigem Energieniveau führen. Für diese Menschen ist eine lektinfreie Ernährung ratsam, um Gelenkschmerzen und andere Beschwerden erfolgreich zu lindern.

Wir haben spezielle Programme entwickelt, um Ihnen zu helfen.


Quellen: Characterization of human tibrovirus envelope glycoproteins., Gut Permeability and Immune-Mediated Inflammation in Heart Failure., A leaky gut contributes to postural imbalance in male patients with chronic obstructive pulmonary disease.

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