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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Der Darm spielt eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern, wie Viren und Bakterien. Diese Abwehrfunktion ist wichtig, um uns gesund zu erhalten.
Dazu verfügt der Darm über ein starkes Immunsystem, das uns durch die Bildung von Antikörpern schützt.
Problematisch wird es, wenn der Körper Substanzen als schädlich wahrnimmt, die er normalerweise tolerieren sollte.
Dies kann zu einer dauerhaften Aktivierung des Immunsystems auf der Ebene des Magen-Darm-Trakts führen. Diese Aktivierung kann zu chronischen Entzündungen führen und die Fähigkeit des Darms beeinträchtigen, korrekt zwischen schädlichen und nützlichen Substanzen zu unterscheiden.
Unser Immunsystem reagiert nicht nur auf fremde Eindringlinge, sondern auch auf unverdaute Nahrungsbestandteile, die durch eine geschädigte Darmwand in die Blutbahn gelangen. Der Körper erkennt diese Substanzen als fremd und setzt Abwehrmechanismen in Gang, was zu einer Immunreaktion führt.
wiederholte Aufnahme solcher unverträglichen Nahrungsmittel kann zu ständigen Entzündungsreaktionen führen.
Unser Körper ist darauf ausgelegt, akute Entzündungen schnell zu behandeln und zu lösen.
Bei chronischen Entzündungen, die durch Nahrungsmittel oder -bestandteile ausgelöst werden, kann dies jedoch zu einem unlösbaren Problem werden. Wiederholte Exposition gegenüber denselben schädlichen Substanzen verstärkt die Immunreaktion und kann schließlich zu einer Autoimmunerkrankung führen.
Beispielsweise kann die Aufnahme von Gluten zu einer Entzündung in den Gelenken oder anderen Körperbereichen führen, wenn der Körper Antikörper gegen diese Strukturen bildet.
Dies führt zu einer chronischen Entzündung und den Symptomen einer Autoimmunerkrankung.
Die entscheidende Frage ist hierbei, ob „nderungen in der Ernährung, insbesondere eine lektinfreie Ernährungsweise, eine Verbesserung der Autoimmunerkrankung bewirken können.
Sollte dies der Fall sein, könnte eine Anpassung der Ernährung ein wirksamer Schritt in Richtung Linderung sein.