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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Was sollte ich bei Arthrose nicht essen?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Was darf ich bei Arthrose nicht essen?

Viele Menschen suchen im Internet nach Listen von Lebensmitteln, die sie bei Arthrose vermeiden sollten. Oftmals wird dazu geraten, keine gesättigten Fettsäuren wie Butter, Schlagsahne, Schmalz oder Wurstwaren zu konsumieren.

Ich halte diese Empfehlung nicht für korrekt. Gesättigte Fette erzeugen keine vermehrten Entzündungen. Arthrose ist eine entzündliche Erkrankung, und die Entzündung wird häufig durch pflanzliche Fraßgifte verursacht.

Diese toxischen Substanzen in Pflanzen vor allem in Gemüse, Samen und deren Hüllen dienen als Schutzmechanismen, um nicht gefressen zu werden. Besonders häufig finden sich Lektine in glutenhaltigen Getreiden, Hülsenfrüchten, Nachtschattengewächsen und Kürbisgewächsen.

Um diese pflanzlichen Gifte zu neutralisieren, müssen die entsprechenden Lebensmittel entweder richtig zubereitet oder durch lektinfreie Alternativen ersetzt werden.

Auf unseren Ernährungsplänen finden Sie daher auch gesättigte Fette wie Butter, aber nur wenn sie aus artgerechter Haltung stammt.

Butter aus Massentierhaltung ist problematisch, weil die Tiere oft Soja und Mais fressen, welche lektinhaltig sind und deren Lektine möglicherweise im Endprodukt verbleiben. Produkte aus artgerechter Haltung, wie z.

B. Heumilch von Kühen, die das ganze Jahr über auf der Weide stehen, sind daher vorzuziehen.

Es reicht jedoch nicht, dass eine Kuh Zugang zur Weide hat, wie es in der EU-Weidehaltung definiert ist.

Das bedeutet nur, dass eine Kuh mindestens 120 Tage im Jahr mehr als 6 Stunden am Tag auf der Weide verbringt. Den Rest des Jahres und selbst auf der Weide können Kühe lektinhaltiges Futter fressen.

Daher ist Weidehaltung allein keine Garantie für lektinfreie Produkte. Eine gute Fett-Alternative sind Oliven bzw. Olivenöl, sofern sie aus der richtigen Herkunft stammen.

Gesättigte Fettsäuren aus der richtigen Quelle verschlechtern Ihre Arthrose nicht.

Entscheidend ist es, andere Entzündungsfaktoren in Ihrer Ernährung zu reduzieren. Mehr Informationen dazu finden Sie in weiteren Videos zu diesem Thema.

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