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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Sowohl Hanfmehl als auch Leinmehl werden oft als Quellen für Omega-3-Fettsäuren dargestellt. Aber sind sie wirklich so effektiv? Grundsätzlich nein.
Lassen Sie mich erklären, warum dies in Ihrem Körper nicht so funktioniert.
Das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren ist entscheidend. Viele Menschen haben ein unzureichendes Verhältnis, oft eins zu zehn oder sogar eins zu zwanzig.
Idealerweise sollte das Verhältnis jedoch eins zu zwei betragen. Auch Menschen, die sich gesund ernähren und viel Hanfmehl oder Leinöl konsumieren, erreichen diese Werte oft nicht.
Woran liegt das? Hanf und Leinsamen haben einen hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren.
Selbst wenn Sie Omega-3 in Form von Hanf- oder Leinsamen zu sich nehmen, nehmen Sie ebenfalls Omega-6 zu sich, oft sogar noch etwas mehr.
Auf dem Papier scheint das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 in Leinöl günstig.
Das angesprochene Verhältnis von eins zu eins wird nicht wirklich erreicht. Das liegt daran, dass die Omega-3-Fettsäuren aus diesen Quellen oft nur in unwirksamen Formen vorliegen. Ihr Körper muss diese in die essenziellen Formen wie DHA umwandeln.
Je nach genetischer Ausstattung kann Ihr Körper jedoch nur drei bis sieben Prozent dieser Fettsäuren tatsächlich umwandeln.
Der Rest bleibt als ungenutzte Omega-3-Fettsäuren ohne nennenswerte Wirkung.
So kann das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 nicht zu Ihrem Vorteil verschoben werden. Sollten Sie dennoch nach einer pflanzlichen Quelle für Omega-3-Fettsäuren suchen, ist Algenöl die bessere Wahl.
Algenöl bringt diese essenziellen Omega-3-Fettsäuren in die maritime Nahrungskette ein.
Wir empfehlen daher weder Hanfmehl noch Leinsamen in Ihrer Ernährung, wenn Ihr Ziel die Reduktion von Entzündungen und die Verbesserung des Omega-3-Status ist.
Wenn Sie eine pflanzliche Proteinquelle benötigen, ist Hanfprotein eine gute Option. Achten Sie dabei aber darauf, dass es sich um ein teilentöltes oder am besten ganz entöltes Hanfprotein handelt und nicht um Hanfmehl.
So vermeiden Sie zu hohe Mengen an Omega-6-Fettsäuren.