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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Spinat, bekannt durch den Seemann Poppeye, galt lange Zeit als Eisenwunder. Obgleich der Eisengehalt von Spinat überschätzt wurde, enthält er dennoch einige wertvolle Inhaltsstoffe. Besonders bedeutend ist jedoch seine Lektinfreiheit.
Doch warum sollte man ihn nicht in Form von Smoothies konsumieren?
Roh verzehrt oder als Smoothie verarbeitet birgt Spinat eine versteckte Gefahr: die hohe Konzentration an Oxalsäure. Diese Säure kann im Körper problematisch sein, wenn sie nicht durch eine ausreichende Kalziumaufnahme neutralisiert wird.
Traditionell wird Spinat in der deutschen Küche als Rahmspinat zubereitet, gerade weil das Kalzium in der Sahne die Oxalsäure bindet und so deren negative Auswirkungen auf den Körper mildert.
Es ist wichtig, Spinat immer mit einer Kalziumquelle zu kombinieren. Unseren Ernährungsempfehlungen zufolge sollte deshalb nie auf eine Kalziumquelle verzichtet werden, wenn Spinat verzehrt wird.
Besonders dann, wenn Spinat in Smoothies verarbeitet wird, ist darauf zu achten, dass genügend Kalzium enthalten ist. Ansonsten kann der Genuss von Spinat ohne Kalzium zu Problemen wie Nierensteinen führen.
Für all jene, die auf ihren Spinat-Smoothie nicht verzichten möchten, ist es ratsam, darauf zu achten, die nötige Kalziummenge hinzuzufügen. Aber seien Sie vorsichtig: Wenn man an einem unbekannten Ort, wie einer Hotelbar, einen Spinat-Smoothie bestellt, kann das Fehlen einer ausreichenden Kalziumquelle schnell zu gesundheitlichen Komplikationen führen.