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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Die Frage ist weit verbreitet: Ist glutenfreies Bier auch lektinfrei? Die einfache Antwort lautet, nein. Glutenfreies Bier kann Lektine enthalten, und das aus gutem Grund.
Gluten ist nur eine Art von Lektin.
Wenn Bier gebraut wird, wird normalerweise Gerste als Hauptbestandteil verwendet. Obwohl die meisten kommerziellen glutenfreien Biere so behandelt werden, dass der Glutengehalt minimiert wird, bleiben andere Lektine dennoch darin bestehen.
Um Gluten zu entfernen, setzen viele Brauereien spezielle Enzyme ein, die gezielt Gluten abbauen. Diese Enzyme sind jedoch spezifisch für das Spalten von Gluten und beeinflussen andere Lektine nicht.
Dies stellt ein Problem dar, da Gerste und andere Getreidesorten verschiedene Lektine enthalten, wie Prolamine, die nicht durch diese Enzyme abgebaut werden können.
Daher kann man sagen, dass glutenfreies Bier zwar sicher für Zöliakie-Patienten sein mag, es ist jedoch nicht sicher für diejenigen, die eine lektinfreie Ernährung befolgen.
Eine Alternative wäre daher, auf Biere aus Hirse zurückzugreifen. Hirse hat von Natur aus einen niedrigeren Lektin-Gehalt und erfüllt oft auch das Reinheitsgebot.
Ein guter Tipp ist es, Biere von kleinen, familiengeführten Brauereien zu probieren, die traditionelle Braumethoden anwenden.
Diese sind oft verträglicher und haben weniger industrielle Zusatzstoffe.