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Warum bin ich immer hungrig?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Warum bin ich immer hungrig?

Die Frage, warum man sich ständig hungrig fühlt, ist nicht einfach pauschal zu beantworten, da die Gründe dafür sehr individuell sein können.

Jedoch lassen sich einige interessante Aspekte beleuchten, die dazu beitragen können.

Insulinspiegel

Unser Hunger kann mit dem Insulinspiegel zusammenhängen. Insulin ist das Hormon, das der Körper ausschüttet, wenn der Blutzuckerspiegel ansteigt, um die Kalorien in die Zellen zu transportieren.

Eine Hyperinsulinämie, also ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel, kann den Blutzucker senken und das Gefühl erzeugen, nicht genügend Energie zu haben. Dies macht uns hungrig, weil der Körper mehr Blutzucker haben möchte.

Verträglichkeit der Nahrung

Hunger kann auch darauf hinweisen, dass wir bestimmte Nahrungsmittel nicht gut vertragen. Der Körper versucht dann, diese Stoffe so schnell wie möglich abzubauen.

Dies führt zu Unzufriedenheit und kann das Hungergefühl verstärken.

Darmbakterien

Unsere Darmflora spielt ebenfalls eine Rolle. Bestimmte Darmbakterien können uns dazu bringen, das falsche Essen zu verlangen, welches sie Üfüttern möchten.

Dies kann zu einem Teufelskreis führen, in dem man sich ständig hungrig fühlt. Es ist wichtig, die guten Bakterien im Darm zu fördern, indem man ballaststoffreiche Nahrung zu sich nimmt, die diesen Bakterien hilft.

Ballaststoffe

Eine praktische Maßnahme gegen häufiges Hungergefühl ist die Aufnahme von Ballaststoffen. Diese sollten keine Kohlenhydrate enthalten, welche den Insulinspiegel in die Höhe treiben.

Flohsamenschalen sind hier eine besonders gute Wahl, da sie viel Wasser binden und den Magen füllen können, ohne viele Kalorien zu liefern. Zudem können sie das Sättigungsgefühl steigern, ohne negative Auswirkungen auf den Insulinspiegel zu haben.

Proteinzufuhr

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Proteinzufuhr. Tiere in Experimenten essen nur so viel, bis ihr Proteinbedarf gedeckt ist. Menschen sind hier nicht anders. Ein Mangel an Eiweiß kann also zu vermehrtem Hungergefühl führen.

Es ist empfehlenswert, proteinreiche Nahrungsmittel über den Tag verteilt zu essen, um die Eiweißversorgung sicherzustellen.

Mikronährstoffe

Hunger kann auch auf einen Mikronährstoffmangel hinweisen.

Schwangere beispielsweise haben einen hohen Bedarf und erleiden oft Mängel. Es ist wichtig, eine reichhaltige, farbenfrohe Ernährung zu haben, um sicherzustellen, dass der Körper alle notwendigen Mikronährstoffe erhält.

Regelmäßige Bluttests können helfen, Mängel zu identifizieren und gezielt zu beheben.

Bewegung

Schließlich kann Bewegung helfen, den Blutzuckerspiegel zu normalisieren.

Muskelaktivität erzeugt Glukoserezeptoren, die unabhängig von Insulin arbeiten, was helfen kann, Blutzuckerspitzen nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten zu vermeiden.

Zusammenfassend ist es wichtig, auf eine ausgewogene Zufuhr von Ballaststoffen, Proteinen und Mikronährstoffen zu achten und Bewegung in den Alltag zu integrieren, um ständiges Hungergefühl zu verhindern.


Quellen: Food insecurity and mobility difficulty in middle-aged and older adults The importance of bio-psychosocial factors., Cooking quality and starch digestibility of gluten free pasta using new bean flour., Three-arm clinical trial of improved flour targeting intestinal microbiota (MALINEA).

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