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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Wie kann man Vitiligo stoppen?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Das Erste, was man wissen muss, ist, dass die Melanozyten, also die Zelltypen, die durch die Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) angegriffen werden, modifizierte Nervenzellen sind. Diese Entwicklung geht tief in die Embryonalentwicklung zurück.

Nun stellt sich die Frage: Was greift eigentlich Nervenzellen an? Und dort spielen bestimmte pflanzliche Fraßgifte, insbesondere Lektine, eine große Rolle. Stellen Sie sich vor, Sie reisen Millionen Jahre Erdgeschichte zurück und die Welt ist ein komplett grüner Planet.

Es gibt dort vor allem nur Pflanzen und Bakterien. Doch irgendwann erscheinen Insekten auf der Bühne der Welt und beginnen, diese Pflanzen zu verzehren. Pflanzen entwickelten Verteidigungsmechanismen wie Stacheln oder dicke Schalen.

Einige Pflanzen, wie die Kokospalme, wählten die Strategie, sich zu hohen Bäumen zu entwickeln. Doch Insekten lernten zu fliegen. Als Reaktion fingen die meisten Pflanzen an, Gifte zu produzieren.

Eines der interessantesten Gifte für uns sind die Lektine, die in erster Linie als Nervengift gegen Insekten gedacht sind. Diese Lektine sind heute noch in Pflanzen enthalten, insbesondere in solchen, die resistent gegen Schädlinge gezüchtet wurden.

Diese Lektine können unter bestimmten Bedingungen in unseren Körper eindringen und an Nervenzellen binden. Wenn sie dort vom Immunsystem abgebaut werden, kommt es zu einem Flurschaden. Meiner Ansicht nach ist dies einer der Hauptgründe, wie und warum Vitiligo entsteht.

Stress kann ebenfalls eine Rolle spielen. Große Lebensereignisse können Vitiligo triggern, indem sie die Magendurchblutung beeinträchtigen. Dies stört die Schleimschutzschicht im Magen-Darm-Trakt.

Lektine sind täglich in unserer Ernährung enthalten, zum Beispiel in glutenhaltigen Getreiden, Bohnen, Hülsenfrüchten, Nachtschattengewächsen und Kürbisgewächsen. Diese Lektine binden an Oberflächen im menschlichen Körper, hauptsächlich an die Magen-Darm-Schleimhaut.

Sollte diese Schleimhaut gestört sein, können Lektine ungehindert eindringen. Einige Lektine aus Vollkorngetreide können direkt durch die Schleimhäute schlüpfen. Wenn Lektine in die Blutbahn gelangen, aktiviert der Körper eine Immunreaktion.

Er produziert Antikörper, um das fremde Eiweiß abzubauen. Dies könnte zu einer Überreaktion des Immunsystems führen. Verstehen Sie nun, dass eine gesunde Schleimschicht im Magen-Darm-Trakt enorm wichtig ist.

Eine lektinfreie Ernährung könnte helfen, die Integrität dieser Schleimschicht zu bewahren und so Autoimmunerkrankungen wie Vitiligo zu verhindern oder zu minimieren.


Quellen: Glycosylation in the tumor immune response the bitter side of sweetness.

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