Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Ursachen von Eisenmangel

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Wenn Ihr Eisenspiegel zu niedrig ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, dies zu erklären. Die offensichtlichste Möglichkeit ist der Mangel an Eisen in der Ernährung. Ein häufiges Missverständnis besteht jedoch darin, dass dies die häufigste Ursache ist.

Dies ist in der Regel nicht zutreffend. Obwohl es durchaus Menschen gibt, die weder tierische noch pflanzliche Eisenquellen zu sich nehmen, ist dies meist nicht der Hauptgrund für einen niedrigen Eisenspiegel.

Es gibt weitere wichtige Faktoren, die eine signifikante Rolle spielen. Viele meiner Kollegen würden zwar zuerst eine unzureichende Eisenaufnahme in Betracht ziehen, doch oft liegen andere Ursachen vor.

Ein Eisenmangel kann durch verschiedene Bedingungen wie Malabsorption verursacht werden. Beispielsweise können Erkrankungen wie Zöliakie oder chronische Darmentzündungen die Aufnahme von Eisen im Darm erheblich beeinträchtigen.

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist der Blutverlust. Frauen sind während ihrer Menstruation besonders anfällig für Eisenmangel, insbesondere wenn diese stark oder dauerhaft ist. Ebenso können gastrointestinale Blutungen durch Magengeschwüre oder Hämorrhoiden zu einem erheblichen Eisenverlust führen.

Auch operative Eingriffe oder Verletzungen, die mit einem größeren Blutverlust einhergehen, sollten nicht außer Acht gelassen werden. Zudem spielt die Absorptionsrate von non-Häm-Eisen, das hauptsächlich in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt, eine Rolle.

Diese Form des Eisens wird im Körper weniger effizient aufgenommen als Häm-Eisen aus tierischen Quellen. Bestimmte Ernährungsweisen, wie eine streng vegetarische oder vegane Diät, können daher das Risiko eines Eisenmangels erhöhen, wenn die Ernährung nicht entsprechend angepasst wird.

Darüber hinaus können bestimmte Nahrungsmittel, die reich an Tanninen, Kalzium oder Phytaten sind, die Eisenaufnahme weiter hemmen. Es ist also wichtig, nicht nur den Eisengehalt der Nahrung zu betrachten, sondern auch die Zusammensetzung und Interaktionen der Lebensmittel, die man während einer Mahlzeit zu sich nimmt.

Glücklicherweise gibt es viele eisenreiche Lebensmittel, die in eine ausgewogene Ernährung integriert werden können, um einen Mangel zu verhindern. Fleisch, insbesondere rotes Fleisch, und Innereien sind ausgezeichnete Quellen für Häm-Eisen.

Pflanzliche Alternativen wie Linsen, Bohnen, Spinat und angereicherte Getreideprodukte stellen ebenfalls wertvolle Eisenquellen dar. Eine Kombination aus verschiedenen Nahrungsmitteln und eine bewusste Auswahl können dazu beitragen, den täglichen Eisenbedarf zu decken und das Risiko eines Mangels zu minimieren.


Quellen: Nutritional status and dietary intake among Nigerian adolescent a systematic review.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast