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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Die Mastzellaktivierung kann durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden, deren genaue Ursachen jedoch noch nicht vollständig verstanden sind.
Genetische Faktoren und externe Reize spielen hierbei eine wichtige Rolle.
Betroffene berichten häufig, dass bestimmte Lebensmittel oder Zutaten eine verstärkte Mastzellreaktion auslösen können.
Stark gewürzte oder konservierte Lebensmittel, Alkohol, Eiweiße und histaminreiche Lebensmittel wie fermentierte Produkte sind hierbei besonders hervorzuheben. Diese Lebensmittel können auf den Magen-Darm-Trakt negativ wirken und Entzündungen fördern, was die Durchlässigkeit des Verdauungstrakts erhöht und das Immunsystem zusätzlich belastet.
Einige Medikamente, insbesondere entzündungshemmende Mittel und Aspirin, können die Mastzellaktivität ebenfalls beeinflussen. Diese Wirkstoffe können den Gehalt an Eicosanoiden im Körper verändern und die Histaminausschüttung erleichtern.
Auch bestimmte Antibiotika und Narkosemedikamente können Pseudo-Allergien auslösen, was die Symptomatik verschärfen kann.
Infektionen, sowohl virale als auch bakterielle, insbesondere aber parasitäre Infektionen, sind ebenfalls bedeutsame Auslöser.
Ein Parasitenbefall sollte daher bei der Diagnose von MCAS unbedingt ausgeschlossen werden. Empfohlen wird ein Stuhltest, um mögliche Infektionen nachzuweisen und zu behandeln.
Stress und Umweltfaktoren spielen ebenfalls eine Rolle.
Emotionaler oder psychischer Stress kann die Mastzellaktivität erhöhen und das Immunsystem destabilisieren. Umweltreize wie Temperaturschwankungen oder Luftverschmutzung können ebenfalls zu einer verstärkten Reaktion führen.
Hormonelle Veränderungen, insbesondere ein Ungleichgewicht im Menstruationszyklus mit zu wenig Progesteron, können die MCAS-Symptomatik verstärken. Ein Bluttest zur Bestimmung des Progesteronspiegels zwei Tage vor der Menstruation wird empfohlen.
Schließlich kann auch körperliche Anstrengung die Mastzellaktivität erhöhen. Bei Betroffenen kann dies zu einer Verschärfung der Symptome führen.
Insgesamt ist die lektinfreie Ernährung ein bedeutendes Thema für Personen mit MCAS, da sie helfen kann, die Belastung durch entzündungsfördernde Lebensmittel zu reduzieren.