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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Wenn Sie feststellen, dass Sie einen zugesetzten Ballaststoff wie Akazienfaser nicht vertragen, gibt es verschiedene Dinge, die Sie in Betracht ziehen sollten. Ihr Mikrobiom benötigt ausreichend Ballaststoffe, doch die meisten Menschen erreichen dies nicht auf natürliche Weise.
Daher wird oft dazu geraten, einige Ballaststoffe zu ergänzen, um die gutartigen Darmbakterien zu unterstützen. Besonders die Bifidobakterien und Laktobazillen profitieren davon. Ein möglicher Ballaststoff, der hier verwendet wird, ist die Akazienfaser, auch bekannt als Gummiarabicum.
Es ist möglich, dass Sie eine spezifische Unverträglichkeit gegenüber Akazienfasern haben. Diese sind ein Ballaststoff, der aus dem Saft von Akazienbäumen gewonnen wird und häufig in industriellen Produkten verwendet wird.
Manchmal können Menschen mit einer früheren weizenreichen Ernährung auf solche Zusatzstoffe sensibel reagieren.
Die Unverträglichkeit kann allerdings auch durch eine zu große Menge an Ballaststoffen verursacht werden.
Der Schlüssel liegt oft in einer schrittweisen Einführung. Stellen Sie sich eine große Party vor, bei der Sie zu viele Menschen einladen. hnlich kann es passieren, wenn Sie plötzlich zu viel Ballaststoff aufnehmen Ihr Darm muss sich allmählich daran gewöhnen.
Beginnen Sie lieber mit kleinen Mengen und steigern Sie diese langsam über mehrere Wochen. So kann Ihr Mikrobiom sich anpassen.
Wenn Sie dennoch schnell nach der Einnahme Blähungen bemerken, könnte das ein Hinweis auf eine Fehlbesiedlung im oberen Dünndarm sein, da die Akazienfasern eigentlich im Dickdarm verstoffwechselt werden sollten.
In solchen Fällen ist es sinnvoll, ärztlichen Rat einzuholen, um eine mögliche bakterielle Fehlbesiedlung abzuklären, bevor Sie wieder Ballaststoffe einnehmen. Ballaststoffe fördern grundsätzlich die Darmgesundheit, doch sollten sie mit Bedacht und nach Absprache mit einem Fachmann kombiniert werden, wenn Probleme auftreten.