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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Wir haben schon mehrfach über Kollagen und Glycin gesprochen. Und wenn man nun annimmt, dass der Körper einen Mangel an Glycin hat, stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, Glycin direkt zuzuführen oder ob man lieber auf Kollagen oder Gelatine setzt.
Glycin ist eine Aminosäure, die oft zur körpereigenen Kollagenbildung fehlt.
Es wäre daher sinnvoll zu überlegen: Muss man Kollagen direkt einnehmen, oder kann man auch effektiv mit Glycin arbeiten? Tatsächlich ist es möglich, nur Glycin zu sich zu nehmen.
Glycin kann im Kilo-Paket gekauft werden und hat einen leicht süßen Geschmack. Wenn dieser Geschmack zusagt, kann man Glycin sogar als Süßstoff verwenden und so zur Kollagenbildung im Körper beitragen.
Wenn Sie Glycin ausprobieren möchten, können Sie dies bedenkenlos tun. Glycin als Ergänzung ist eine durchaus sinnvolle Möglichkeit, allerdings hat es im Gegensatz zu Kollagen einen spezifischen Geschmack.
Wenn man etwas zur Gewohnheit machen möchte und es täglich zu sich nehmen will, könnte der Geschmack eine Rolle spielen. Kollagen hingegen ist geschmacksneutral und einfacher in den Alltag zu integrieren.
Ein Beispiel aus dem eigenen täglichen Leben: Bei uns gibt es morgens einen Kakao, in den die Nahrungsergänzungsmittel gemischt werden, von denen ich denke, dass meine Kinder sie benötigen.
Vitamin C für die Kollagenbildung wird oft hinzugefügt. Gelatine bringe ich anders unter, aber auch Kollagenpulver wäre eine Option. Glycin als Süßstoff zu nutzen, habe ich noch nicht ausprobiert, könnte aber eine gangbare Option sein.
Wichtig ist auch die Regelmäßigkeit der Einnahme. Um sichtbare Ergebnisse zu erzielen, kann es zwei bis drei Jahre dauern, bis die Haut die Verbesserung durch eine kollagenreiche, glucinreiche Ernährung zeigt.
Das ist das Ziel, das vor Augen behalten werden sollte.