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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Wenn wir über Ernährungstherapie sprechen und jemand fragt uns: 'Was hast du zu Weihnachten bekommen?' und wir antworten mit: 'Sodbrennen', dann ist es klar, dass wir die Dinge, die uns schaden, in erster Linie weglassen müssen.
Und wenn man glaubt, dass man ein Problem mit Zucker hat und sich zuckerarm ernährt, dann bekommt man das Sodbrennen damit in der Regel vielleicht ein bisschen gelindert, weil viele Dinge, die zuckerreich sind, auch Lektine enthalten.
Lektine sind Proteine, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen und zu einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen beitragen können, einschließlich Magen-Darm-Beschwerden.
Wenn man die Lektine weglässt, wird es einem ein bisschen besser gehen.
Häufig lässt man aber nicht alles weg, und wenn man das nicht tut, dann hat man ein Problem, das man chronisch ein bisschen im Griff hat. Diese chronischen Beschwerden sind nie gut und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Eine zuckerarme Ernährung kann dazu beitragen, sowohl das Sodbrennen als auch die Aufnahme von Lektinen zu reduzieren. Dabei ist es wichtig, bewusst auf die Lebensmittel zu achten, die sowohl Zucker als auch Lektine enthalten, und diese möglichst zu vermeiden.
Die Umstellung der Ernährung erfordert Disziplin und eine gewisse Zeit, um die positiven Effekte zu spüren.
Und wenn man etwas hat, das nie gut ist, kann man damit auch nicht wirklich zufrieden sein.
Daher ist es ratsam, den Konsum von zuckerreichen und lektinreichen Lebensmitteln zu minimieren, um langfristig ein besseres Wohlbefinden zu erreichen.