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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Welche Rolle spielt Übersäuerung in Zusammenhang mit Entzündung, Gelenkschmerzen, Autoimmunerkrankungen etc.?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Übersäuerung spielt eine bedeutende Rolle im Zusammenhang mit Entzündungen, Gelenkschmerzen und Autoimmunerkrankungen. Aber was genau bedeutet das? Bei der Untersuchung von Entzündungen sieht man häufig, dass das entzündete Gewebe schlecht durchblutet ist.

Diese schlechte Durchblutung führt zu einem Sauerstoffmangel im Gewebe.

Ohne ausreichenden Sauerstoff greifen die weißen Blutkörperchen, die im entzündeten Bereich aktiv sind, auf Zucker als Energiequelle zurück.

Dies führt zur Ansäuerung des Gewebes. Es entsteht ein Milieu, das nicht optimal ist für die normale Zellfunktion und die Wirksamkeit von Medikamenten, wie zum Beispiel Antibiotika.

Antibiotika wirken in saurem Milieu oft weniger gut, da chemische Verbindungen in einer sauren Umgebung nicht optimal funktionieren.

Deshalb gibt es spezielle Antibiotika, die intravens verabreicht werden müssen, um ihre volle Wirkung in einem sauren Milieu entfalten zu können.

Eine basische Ernährung, die weniger säurebildende Nahrungsmittel wie Fleisch und Zucker enthält, kann theoretisch helfen, den pH-Wert im Körper zu regulieren.

Dadurch könnte die allgemeine Entzündungsneigung verringert und eine bessere Durchblutung des Gewebes erreicht werden. Studien haben jedoch gezeigt, dass der Zusammenhang zwischen der täglichen Ernährung und dem pH-Wert des Blutes komplex und nicht immer direkt kausal ist.

Bei Gelenkschmerzen, die häufig durch rheumatoide Arthritis oder andere entzündliche Erkrankungen verursacht werden, spielt die Ernährung ebenfalls eine Rolle. Zum Beispiel kann sich Harnsäure in den Gelenken ablagern und Schmerzen verursachen.

Eine Ernährung, die darauf achtet, die Harnsäureproduktion zu minimieren, kann daher symptomatisch helfen.

Insgesamt ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass die Ernährung ein Teil des gesamten Gesundheitsbildes ist.

Durch die Wahl basischer Lebensmittel und die Reduzierung säurebildender Nahrungsmittel können viele positive Effekte auf die Gesundheit erzielt werden. Aber es sollte auch beachtet werden, dass dies nur ein Baustein in der gesamten Therapie und Prävention von Entzündungen und Autoimmunerkrankungen ist.


Quellen: Editorial Diet and exercise-induced inflammation., Dietary acid load as well as dietary phytochemical index and association with multiple sclerosis results from a case-control study.

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