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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Sodbrennen wird häufig mit Protonenpumpenhemmern (PPIs) wie Omeprazol und Pantoprazol behandelt. Diese Medikamente hemmen ein Enzym, das für die Bildung von Magensäure verantwortlich ist, wodurch weniger Magensäure produziert wird.
Diese Hemmung kann kurzfristig hilfreich sein, etwa bei einer Magenschleimhautentzündung, um Ruhe in den Magen zu bringen.
Allerdings sind Protonenpumpenhemmer nicht nur im Magen aktiv, sondern auch im Gehirn, und ihre langfristige Anwendung kann zahlreiche negative Folgen haben.
Ein bedeutender Aspekt ist die Verkürzung der Telomere. Telomere befinden sich an den Enden unseres Erbguts, der DNA. Jedes Mal, wenn sich eine Zelle teilt, verkürzen sich diese Telomere. Verkürzte Telomere sind ein Zeichen für das Altern einer Zelle und letztlich des gesamten Menschen.
Die regelmäßige Einnahme von Omeprazol oder Pantoprazol führt zur Verkürzung der Telomere, was nicht wünschenswert ist. Daher ist die langfristige Hemmung der Magensäurebildung durch PPIs - mit Ausnahme weniger spezifischer Erkrankungen, bei denen sie tatsächlich notwendig ist - häufig keine gute Idee.