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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Typ-C-Gastritis durch Ernährung behandeln

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Video-Transkript

Typ-C-Gastritis durch lektinfreie Ernährung lindern

Die Klassifikation der Gastritis erfolgt in drei Typen: Autoimmune Gastritis (Typ A), bakterielle Gastritis (Typ B) und toxisch irritative Gastritis (Typ C).

Letztere wird häufig durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten, einschließlich der auf Lektine, hervorgerufen.

Wenn Sie jahrelang Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol eingenommen haben, um die Magensäureproduktion zu verringern, wissen Sie, dass dies die Symptome maskiert, aber nicht die Ursache behebt.

Um eine Typ-C-Gastritis wirklich zu verbessern, ist es entscheidend, die schädlichen Auslöser zu identifizieren und zu eliminieren.

Die Magenschleimhaut hat die Fähigkeit, sich relativ schnell zu regenerieren, wenn der Auslöser entfernt wird.

Somit ist die Chance, dass sich die Beschwerden bessern, durchaus gegeben. Sollte eine Fehlbesiedlung des Darms vorliegen, sind entsprechende Maßnahmen wie der Einsatz von Probiotika und die Anpassung der Ernährung unerlässlich.

Antibiotika können das Mikrobiom nachhaltig beeinflussen und die Empfindlichkeit gegenüber pflanzlichen Toxinen wie Lektinen erhöhen. Daher empfiehlt es sich, das Mikrobiom durch gezielte Zufuhr der richtigen pflanzlichen Ballaststoffe zu stärken und bestehende Lücken zu schließen.

Zusätzlich kann ein Stuhltest Aufschluss darüber geben, ob Anpassungen nötig sind. Im Zusammenspiel: Reduktion schädlicher Nahrungsmittel, Anreicherung mit entzündungshemmenden Lebensmitteln und Verbesserung der Mikrobiom-Vielfalt führt in der Regel zu einer spürbaren Verbesserung der Symptomatik.


Quellen: Phytochemical Index and the Risk of GastritisGastric Ulcer among Korean Adults A Prospective Cohort Study., Iron deficiency in pernicious anemia Specific features of iron deficient patients and preliminary data on response to iron supplementation.

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