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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Die lektinfreie Ernährung kann sich positiv auf den TSH-Wert auswirken. TSH, ein wichtiger Marker, zeigt an, wie gut das Gehirn mit Schilddrüsenhormonen versorgt ist. Das Gehirn steuert die Hormonproduktion durch die Hypophyse und signalisiert der Schilddrüse, ob mehr oder weniger Hormone produziert werden sollen.
Ein erhöhter TSH-Wert kann auf einen Mangel an Schilddrüsenhormonen hinweisen, während ein niedriger Wert auf eine ausreichende oder überschüssige Versorgung hindeuten kann.
Schwankungen des TSH-Wertes sind jedoch zahlreich und können tages-, jahreszeit- und zyklusabhängig sein, was die Interpretation erschwert.
Viele „rzte empfehlen einen niedrigeren TSH-Spiegel für ein besseres Wohlbefinden, vor allem bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse.
Solche Patienten fühlen sich oft besser bei niedrigen TSH-Werten, die auf eine kontrollierte Therapie mit Schilddrüsenhormonen hinweisen. Diese kann sogar außerhalb der Normwerte liegen, ohne negative Auswirkungen auf die Knochendichte.
Jedoch ist es wichtig, bei unerklärlichen Veränderungen des TSH-Wertes Vorsicht walten zu lassen. Autonome Schilddrüsenerkrankungen wie der Morbus Basedow, die durch Antikörper gesteuert werden, erfordern eine präzise Diagnostik.
Interessanterweise zeigt sich, dass eine lektinfreie Ernährung positive Effekte auf Autoimmunerkrankungen haben kann, einschließlich des Morbus Basedow. Durch die Reduzierung von lektinhaltigen Lebensmitteln kann es zu einer Abnahme der Antikörper und damit auch zu einer Stabilisierung des TSH-Wertes kommen.