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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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In der Diskussion über Ernährung wird oft die Frage gestellt, ob eine traditionelle japanische Kost gesünder ist als eine lektinfreie Ernährung. Wie kommt es, dass viele Kulturen in der Vergangenheit eine lektinreiche Ernährung pflegten, und was können wir davon lernen?
Traditionelle japanische Ernährung zeichnet sich durch einen geringen Konsum von Milchprodukten und Fleisch aus, was möglicherweise zu niedrigeren Brustkrebsraten geführt hat.
In den letzten Jahren ist dieser Trend mit der Verwestlichung der Ernährung jedoch gestiegen.
Eine lektinfreie Ernährung bedeutet nicht unbedingt, dass diese reich an Fleisch und Milchprodukten sein muss.
Diese können Teil der Ernährung sein, jedoch hängt vieles von der korrekten Zubereitung ab, wie zum Beispiel die Nutzung von Schnellkochtöpfen, um Lektine zu reduzieren.
Traditionell wurde in Japan weißer Reis dem braunen Reis vorgezogen, da er weniger Lektine enthält und besser verträglich ist.
Ein Schnellkochtopf kann Reis noch lektinärmer machen, indem er Schalen entfernt und die Verträglichkeit erhöht.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Vermeidung von sojahaltigen Produkten in einer lektinfreien Ernährung.
Diese Produkte, selbst in bester biologischer Qualität, können Schimmelpilzgiftbelastungen aufweisen, die gesundheitsschädigend sind. Studien zeigen Korrelationen zwischen hohem Sojakonsum und erhöhter Leberkrebsrate.
Fleisch und Milchprodukte in einer lektinfreien Ernährung sollten vorzugsweise aus artgerechter Tierhaltung stammen. Kühe, die auf saftigen Wiesen grasen, liefern Milchprodukte von besserer Qualität, während Massentierhaltung oft entzündungsförderndes Fleisch produziert.
Sowohl pflanzliche als auch tierische Lebensmittel können Teil einer gesunden lektinfreien Ernährung sein, wenn die richtige Herkunft berücksichtigt wird. Eine antientzündliche Ernährungsweise kann das Risiko von Krebserkrankungen minimieren, da diese häufig in entzündungsförderlichen Milieus wachsen.